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Goldene Milch

Normalerweise findet man mich zu dieser Jahreszeit mit einem heißen Kakao auf der Couch. Da ich mir aber aus verschiedenen Gründen vorgenommen habe, weniger Milch zu trinken, fällt der Kakao aktuell leider aus. Stattdessen gibt es hier neuerdings öfter Goldene Milch – oder wie der Hipster sagt „Turmeric Latte“. Dieses traditionell ayurvedische Getränk wärmt mit Gewürzen wie Kurkuma, Zimt und Ingwer von innen und ist außerdem vollgepackt mit Nährstoffen und Antioxidantien. Ein weiterer netter Nebeneffekt: Kurkuma wirkt sich positiv auf den Magen-Darm–Trakt aus und lindert beispielsweise das Völlegefühl, das sich gerade in der Vorweihnachtszeit gerne mal meldet. Verstärkt wird die Wirkung des gelben Gewürzes außerdem durch schwarzen Pfeffer, der ebenfalls zum Rezept dazugehört. Also vergesst den gezuckerten Kakao – her mit der Goldenen Milch!

 

Vorbereitung: ca. 5 Minuten

Zubereitungszeit: 20 Minuten

 

Zutaten für die Kurkuma-Paste:

100 ml Wasser

1 gehäufter EL Kurkuma

1 Stück Ingwer (etwa 20 g), geschält & gerieben

Mark einer Vanilleschote (oder ½ TL Vanille-Extrakt)

1 Prise Muskatnuss

1 Prise schwarzer Pfeffer

1 Prise Zimt

 

Weitere Zutaten für die Goldene Milch:

500 ml ungesüßte Mandelmilch (oder eine andere “Milch” nach Wahl)

1 EL Honig oder Ahornsirup

 

 

Zubereitung:

Zunächst starten wir mit der Herstellung der Kurkuma-Paste: In einem Topf das Wasser erhitzen und die Kurkuma unterrühren. Wenn die Flüssigkeit anfängt sich zu verdicken, den geriebenen Ingwer sowie das Mark der Vanilleschote untermischen. Muskatnuss, Pfeffer und Zimt hinzugeben und weiter rühren bis das Wasser verkocht und eine dicke, cremige Paste entstanden ist. Anschließend die Mandelmilch erhitzen und die Paste unterrühren. Mit dem Honig oder dem Ahornsirup abschmecken und auf zwei Tassen aufteilen und servieren.

 

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Glutenfreie Pancakes aus nur drei Zutaten

Gesunde Ernährung ist auch hier ein großes Thema – wenn halt die vielen kleinen Sünden in Form von Kuchen und Süßigkeiten nicht wären! Deshalb versuche ich immer mal wieder gesündere Alternativen zu finden, bei denen man auf Industriezucker und Mehl verzichten kann. Aber was wäre ein sonniger Sonntagmorgen ohne Pancakes?! Diese hier sind sehr fluffig, zucker- und glutenfrei und ganz easy-peasy zuzubereiten: In weniger als 20 Minuten und ganz ohne Aufwand. Man braucht weder einen Handmixer, noch muss man aufwendig Eier trennen, um sie anschließend in unterschiedlichen Schüsseln aufzuschlagen, und steht schließlich auch nicht vor einem riesigen Berg schmutzigen Geschirrs oder in einer Küche, die einem Schlachtfeld gleicht. Hoffe ich zumindest… Klingt also nach einem entspannten Frühstück, oder?

Da die Pancakes nur aus Kokosmehl, Eiern und einer reifen Banane bestehen, brauch man sich auch nicht ganz so viele Sorgen um die Kalorien-Bilanz zu machen. Und damit das ganze auch noch einen Touch Nachhaltigkeit bekommt, habe ich bei diesem Rezept auch noch die etwas reiferen Bananen verarbeitet, die sonst vielleicht in der Tonne gelandet wären. Also glutenfrei: check! Zuckerfei: check! Nachhaltig: check! Na dann mal ran an den Herd!

 

 

Vorbereitung: ca. 5 Minuten

Zubereitungszeit: 15 Minuten

 

Zutaten für 4 kleine Pancakes:

1 reife Banane

2 Eier

1 Esslöffel Kokosmehl

Kokosöl für die Pfanne

 

Zum Garnieren:

Ahornsirup

Erdnussmus (zuckerfrei)

 

 

Zubereitung:

  1. Die Banane schälen und mit der Gabel klein drücken.
  2. Die beiden Eier unterrühren.
  3. Den Esslöffel Kokosmehl untermischen.
  4. Vier kleine Pfannkuchen in eine heiße, mit Kokosöl gefettete Pfanne geben. Von jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten.
  5. Die fertig gebratenen Pancakes mit Ahorn-Sirup oder Erdnussmus servieren.

 

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Walnuss-Muffins mit Fudge

 

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da… Es wurde also wieder höchste Zeit für ein Kuchenrezept mit Nüssen. Die Walnuss-Muffins sind aus einer „Not“ heraus entstanden: Ich wollte gerne Kuchen essen, hatte aber keine Lust mich dann in den folgenden Tagen nur noch davon zu ernähren, weil das Rezept mal wieder für gefühlte 16 Personen gedacht ist. In solchen Momenten wühle ich mich dann durch meine Küchenschränke und mische zusammen, was ich finden kann. Ich mag generell gerne fluffige Böden, die noch nach irgendetwas anderem außer Teig schmecken. Außerdem musste noch der Rest Fudge aus Niagra on the Lake weg. So sind innerhalb von einer halben Stunde 10 kleine Muffins entstanden, die man zu zweit ganz schnell verputzen konnte. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

P.S. Statt Fudge kann man auch Toffee-Bonbons nehmen. Hauptsache etwas karamelliges…

 

 

Zutaten

50 g Mehl

50 g gemahlene Walnüsse

100 g weiche Butter

2 Eier (Größe M)

70 g Zucker

etwa 50 g Fudge, in kleine Würfel geschnitten (oder alternativ Toffee-Bonbons)

1 Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

1 Teelöffel Vanillezucker

einige Walnüsse zum Dekorieren

Puderzucker

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die gemahlenen Nüsse mit dem Mehl, dem Zucker, Backpulver, Salz und dem Vanillezucker vermengen. Die weiche Butter mit dem Rührgerät untermischen und dann langsam ein Ei nach dem anderen dazugeben und verquirlen. Das zweite Ei erst zum Teig geben, wenn das erste komplett verrührt ist. Anschließend den Teig auf die mit Papierförmchen ausgekleideten Muffinförmchen verteilen und jeweils ein Stück Fudge oder Toffee-Bonbon in den Teig drücken. Die Muffins werden für etwa 20 bis 25 Minuten im Backofen gebacken. Nach 15 Minuten Backzeit die Walnüsse zum Dekorieren auf die Muffins legen und leicht andrücken. Die fertig gebackenen Muffins auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Gegebenenfalls vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

Schnell im Mixer selbst gemacht: Walnuss-Mehl

 

Fluffiger Boden in Kombination mit Karamell und Walnuss…

 

…. nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch sehr lecker!

 

 

 

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Rhabarber-Kuchen mit Baiserhaube

Frohe Pfingsten!

Hier ist schon seit geraumer Zeit nichts mehr passiert. Höchste Zeit also für einen neuen Beitrag!

Ich habe gestern aus einer spontanen Laune heraus ein Rezept ausprobiert und bin seitdem schockverliebt! Der Plan war – eigentlich – ein klassischer Rhabarber-Kuchen: Süß, sauer und saftig zugleich. Aus der ursprünglichen Absicht ist nach längerem Stöbern in Backbüchern und Internet dann ein Rhabarber-Kuchen mit Pistazienmehl und Baiserhaube geworden. Die perfekte Kombination aus eben süß, sauer und saftig, aber durch das Pistazienmehl kommt eine leicht zitronig-herbe Note dazu und die fluffige Baiserhaube setzt dem ganzen noch die Krone auf. So lecker, aber sehr einfach zu machen! Die Zubereitung hat insgesamt etwa 50 Minuten gedauert, inklusive Rhabarber waschen und schälen. Aber genug geschwärmt, hier ist das Rezept:

 

 

Zutaten:

500 g Rhabarber

2 EL Vanille-Zucker

3 Eier

125 g Butter

200 g Zucker

150 g Mehl

50 g Pistazien

1/2 Päckchen Backpulver

50 ml Milch

2 Prisen Salz

1 Backform (ca. 26 cm Durchmesser)

Fett für die Backform

 

 

Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Zuerst wird der Rhabarber gewaschen und geschält und mit 2 EL Vanillezucker vermengt in eine Schüssel gegeben, damit er Wasser ziehen kann. Währenddessen geht es an die Zubereitung des Teigs. Dazu werden die Eier getrennt und das Eiweiß bis zu seiner Verarbeitung am Schluss in den Kühlschrank gestellt. Die 2 Eigelbe und das übrige Ei mit der Butter und 150 g Zucker schaumig rühren, kurz bei Seite stellen. Dann die Pistazien im Küchengerät mahlen und mit dem Mehl, einer Prise Salz und dem Backpulver vermengen. Nun abwechselnd Mehl-Mischung und Milch unter den Teig rühren. Den Teig in eine gefettetete Form geben und die Rhabarberstücke gleichmäßig darauf verteilen. Jetzt werden die 2 Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee aufgeschlagen, währenddessen die übrigen 50 g Zucker einrieseln lassen. Zum Schluß den Eischnee auf dem Kuchen verteilen und für etwa 40 Minuten im Ofen backen.

Kleiner Tipp: Bei mir ist der Eischnee leider etwas schnell dunkel geworden, ich habe dann einfach auf Unterhitze umgestellt und für die letzten 15 Minuten Backzeit wieder auf Ober- und Unterhitze geschaltet.

 

Nach Ablauf der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

 

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Majoon: Persischer Joghurt-Shake mit Bananen & Nüssen

Hin und wieder kommt es vor, dass ich vor meinem Obstkorb stehe und feststellen muss, dass ich keine der Tage zuvor optimistisch gekauften Bananen gegessen habe. Meist haben sie ihre beste Zeit dann auch schon hinter sich und sind überreif. Essen wegwerfen geht aber auch nicht, also werden die kleinen Kalzium-Bomben geschält, in Stücke geschnitten und eingefroren, um daraus mein liebstes Sonntagsdessert zu machen: Majoon.

 

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Der persische Shake wird im Mixer zubereitet und besteht aus Joghurt, Bananen, Datteln, Eiswürfeln und ein paar Gewürzen sowie gerösteten Nüssen. Super lecker und schnell gemacht!  Die Zubereitung ist wirklich simpel:

 

Zutaten für 2 Personen:

2 tiefgefrorene Bananen, geschält und in Stücke geschnitten.

13 entsteinte Datteln

200 ml Joghurt

10 – 12 Eiswürfel

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

ca. 30 g gehackte Pistazien

ca. 4 El weißer Sesam

 

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Zubereitung:

In einer Pfanne nacheinander Pistazien und Sesam bei mittlerer Hitze rösten. Bei Seite stellen und kurz abkühlen lassen.Währenddessen werden alle anderen Zutaten in den Mixer gegeben und ca. 2 Minuten durchgemixt, bis die Eiswürfe komplett zerkleinert sind. Anschließend die Masse in 2 große Gläser abfüllen und mit den gerösteten Nüssen toppen. Fertig!

 

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Natürlich lässt sich das Rezept auch ohne weiteres an die persönlichen Vorlieben anpassen: So kann man dafür jeglichen Joghurt verwenden, egal ob 1,5 oder 3 % Fettanteil, laktosefreien oder Soja-Joghurt. Auch der Zucker lässt sich problemlos durch 1/2 Teelöffel Vanilleeextrakt ersetzen und macht aus dem Getränk sogar eine gesunde Zwischenmahlzeit (oder auch Frühstück). Und selbstverständlich kann man auch Kokos-Chips, Mandeln, Walnüsse etc. als Topping verwenden.

 

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Tablett: Depot

Vase: Leonardo

Blumen: Blume2000

Trinkgläser: IKEA

Servierteller und Schüsseln: Terra Cuita

 

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