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Glutenfreie Pancakes aus nur drei Zutaten

Gesunde Ernährung ist auch hier ein großes Thema – wenn halt die vielen kleinen Sünden in Form von Kuchen und Süßigkeiten nicht wären! Deshalb versuche ich immer mal wieder gesündere Alternativen zu finden, bei denen man auf Industriezucker und Mehl verzichten kann. Aber was wäre ein sonniger Sonntagmorgen ohne Pancakes?! Diese hier sind sehr fluffig, zucker- und glutenfrei und ganz easy-peasy zuzubereiten: In weniger als 20 Minuten und ganz ohne Aufwand. Man braucht weder einen Handmixer, noch muss man aufwendig Eier trennen, um sie anschließend in unterschiedlichen Schüsseln aufzuschlagen, und steht schließlich auch nicht vor einem riesigen Berg schmutzigen Geschirrs oder in einer Küche, die einem Schlachtfeld gleicht. Hoffe ich zumindest… Klingt also nach einem entspannten Frühstück, oder?

Da die Pancakes nur aus Kokosmehl, Eiern und einer reifen Banane bestehen, brauch man sich auch nicht ganz so viele Sorgen um die Kalorien-Bilanz zu machen. Und damit das ganze auch noch einen Touch Nachhaltigkeit bekommt, habe ich bei diesem Rezept auch noch die etwas reiferen Bananen verarbeitet, die sonst vielleicht in der Tonne gelandet wären. Also glutenfrei: check! Zuckerfei: check! Nachhaltig: check! Na dann mal ran an den Herd!

 

 

Vorbereitung: ca. 5 Minuten

Zubereitungszeit: 15 Minuten

 

Zutaten für 4 kleine Pancakes:

1 reife Banane

2 Eier

1 Esslöffel Kokosmehl

Kokosöl für die Pfanne

 

Zum Garnieren:

Ahornsirup

Erdnussmus (zuckerfrei)

 

 

Zubereitung:

  1. Die Banane schälen und mit der Gabel klein drücken.
  2. Die beiden Eier unterrühren.
  3. Den Esslöffel Kokosmehl untermischen.
  4. Vier kleine Pfannkuchen in eine heiße, mit Kokosöl gefettete Pfanne geben. Von jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten.
  5. Die fertig gebratenen Pancakes mit Ahorn-Sirup oder Erdnussmus servieren.

 

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Pouding Chômeur – Kanadischer Dessert-Kuchen mit Ahorn-Sirup

 

Einen fröhlichen 1. Advent! Da mal wieder Sonntag ist, wird es höchste Zeit für einen neuen Blog-Post.  Bevor ich euch aber – wie neulich angekündigt – im  nächsten Artikel nach Chicago entführe, hab ich noch ein kleines Souvenir aus Kanada mitgebracht: Ein Rezept für Pouding Chômeur. Das ist ein Rührkuchen, der in ( ja, richtig gelesen!) einer Sauce aus Ahorn-Sirup und Sahne gebacken wird. Dadurch wird der Teig schön fluffig und saftig und erhält einen intensiven Karamell-Geschmack. Der Kuchen war ursprünglich ein Dessert für arme Leute und ist in den 1930er Jahren entstanden, als die Weltwirtschaftskrise Kanada erreichte. Er kombiniert einfache Zutaten wie Zucker, Mehl, Eier und, für Kanada ganz typisch, Ahorn-Sirup. Dieser gibt der Sauce auch diesen karamelligen Geschmack. Man serviert den Pouding Chômeur am besten noch warm, zu Kaffee, Tee oder auch heißer Milch. Er eignet sich also ideal für so kalte, verschneite Wintertage wie heute.

 

 

Vorbereitung:           ca. 30 Minuten

Backzeit:                    40 Minuten

Backtemperatur:      180 ° Celsius, Ober- und Unterhitze oder 160 ° Celsius bei Umluft

 

Zutaten für den Kuchen für eine große Auflaufform:

375 g Mehl

200 g Zucker

180 ml Milch

125 g Butter

2 Eier

2 TL Backpulver

½ TL Vanillezucker

1 Prise Salz

 

Zutaten für die Sauce:

500 ml Ahorn-Sirup

500 ml Sahne

 

 

Wie immer wird zuerst der Backofen auf 180 ° Ober- und Unterhitze eingestellt. Während der Ofen vorheizt, wird der Ahorn-Sirup zusammen mit der Sahne in einen Topf gegeben und erhitzt. Wenn die Sauce kocht, die Herdplatte auf mittlere Hitze runter stellen und einige Minuten simmern lassen, bis sich die Menge etwas reduziert und sämig wird. Den Topf vom Herd nehmen und zum Abkühlen beiseite stellen.

Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. In einer großen Rührschüssel werden zunächst Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen, dann ein Ei nach dem anderen unterrühren. Den Handmixer oder die Küchenmaschine nun auf mittlere Stufe stellen und abwechselnd Milch und die vermengten, trockenen Zutaten unterrühren bis nach und nach alles untergerührt ist. Den Teig in die gefettete Auflaufform geben und die abgekühlte Sauce darüber gießen. Den Kuchen anschließend  in den vorgeheizten Backofen stellen und etwa 40 Minuten backen. Auch wenn es komisch erscheint, aber der Kuchen wird fest. Wenn die Backzeit rum ist, könnt ihr also mit der Stäbchenprobe testen, ob der Boden durch ist oder noch etwas länger im Ofen bleiben sollte.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

 

 

 

 

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Der bisher beste Pflaumenkuchen

 

Bevor der Herbst sich dem Ende neigt, hier eine ganz einfache Idee für einen sehr leckeren Pflaumenkuchen. Wie so oft, ist auch dieses Rezept spontan entstanden. Die Basis bildet ein Mürbeteig nach dem 3-2-1-Prinzip, also 3 Teile Mehl, 2 Teile Fett und ein Teil Zucker. Die Füllung besteht nur aus Pflaumen, etwas Zucker, Zimt und  Speisestärke zum Binden der Flüssigkeit sowie einem Teelöffel Abrieb einer unbehandelten Zitrone. Gekrönt wird das Ganze durch Streusel, die genauso simpel wie der Kuchenteig sind. Ich habe mit Absicht nur braunen Zucker verwendet, weil ich die Kombination der süß-sauren Pflaumen mit dem malzigen Geschmack des braunen Zuckers liebe. Et voila: Ein einfaches und schnelles Rezept für meinen bisher besten Pflaumenkuchen.

 

 

Zutaten für den Boden:

180 g Mehl

120 g Butter

60 g brauner Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

 

Zutaten für die Füllung:

1 kg Pflaumen, entsteint

100 g brauner Zucker

1 Teelöffel Zimt

1 Teelöffel Speisestärke

etwas Abrieb von einer unbehandelten Zitrone (ca. 1 Teelöffel)

1 Prise Salz

 

Zutaten für die Streusel:

120 g Mehl

80 g Butter

40 g brauner Zucker

¼ Teelöffel Zimt

 

 

Zubereitung:

Für den Boden zunächst alle Zutaten mit dem Handrührgerät und Rührhaken vermischen. Bei Bedarf die Masse anschließend noch einmal kurz mit den Händen durchkneten bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind. Den Teig dann in einer Tupper-Dose (weil wiederverwendbar) für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen.

 

In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen, entsteinen und eine Schüssel geben. Zimt, Zucker, die (kleine) Prise Salz sowie den Abrieb der Zitrone unterrühren und einige Minuten beiseite Stellen, damit der Zucker den Früchten etwas Saft entziehen kann. Anschließend für die Bindung die Speisestärke untersieben und gut verrühren. Beiseite Stellen.

 

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen bis er in eine gefettete, 28 cm große Tarte-Form passt. In die Form legen und die Pflaumen mit dem Pflaumensaft darauf verteilen. Nun sind die Streusel an der Reihe: Dazu, genau wie beim Boden, alle Zutaten mit dem Rührgerät vermischen. Die Streusel auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen für etwa 45 Minuten im Ofen (Ober- und Unterhitze) backen.

 

Bon Appétit!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Apfeltarte mit karamellisierten Walnüssen

 

Hier gibt‘s sonntags wieder Kuchen! Nachdem der Backofen irgendwann  im Spätsommer den Geist aufgegeben hat und die Lieferung des neuen gefühlt ewig gedauert hat, wird hier nun endlich wieder gebacken.

Den Anfang hat letzte Woche ein Bananenkuchen gemacht, der es aber leider nicht auf den Blog geschafft hat. Diese Woche hat sich der Lieblingsmensch dann einen Apfelkuchen gewünscht.  Nach der obligatorischen Recherche in Netz und Bücherschrank  haben wir die Rezepte, die uns am ehesten angesprochen haben, kurzerhand miteinander kombiniert und daraus quasi etwas Eigenes kreiert.

Bei dem Experiment ist eine Apfeltarte herausgekommen, die wir mit karamellisierten Walnüssen und – zugegebenermaßen eigentlich überflüssigem – Walnusseis getoppt haben. Die Zubereitung war nach kleineren Änderungen relativ einfach: Inklusive des Karamellisierens der Walnüsse hat der ganze Spaß etwa 40 Minuten gedauert. Und das Ergebnis war die Mühe in jedem Fall wert!

Wie bei allen Rezepten habe ich auch hier wieder versucht, mit wenig Zucker auszukommen. Der gute Vorsatz hatte sich dann mit den karamellisierten Nüssen und schließlich mit dem Eis erledigt. Man gönnt sich ja sonst nichts… Aber natürlich könnte man auf diese beiden Komponenten auch getrost verzichten.

 

 

Zutaten für den Boden:

250 g Mehl

150 g weiche Butter

50 g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

Etwas Vanillezucker oder Zimt

 

Für die Füllung:

4 leicht säuerliche Äpfel (z. B. Braeburn)

2 EL Rohrzucker

Etwas abgeriebene Zitronenschale

2 EL Zitronensaft

 

Für die karamellisierten Walnüsse:

50 g Zucker

25 g Butter

1 TL Honig

100g Walnüsse

 

 

Los geht’s mit dem Mürbeteig! Dazu werden Mehl, Butter, Zucker und Ei in einer Schüssel miteinander vermischt. Ich mache das Ganze lieber mit den Händen als mit dem Mixer, da sich die Butter so besser mit den trockenen Zutaten verbindet. Um dem Ganzen noch eine feine Vanillenote zu verleihen, habe ich außerdem einen Teelöffel  Vanillezucker dazugegeben. Wer mag, kann aber genauso gut eine Prise Zimt nehmen. Nachdem alles gut vermischt ist, wird die Teigkugel abgedeckt für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank gelegt.

 

 

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden.  Apfelscheiben, den Rohrzucker, Zitronensaft und etwas abgeriebene Zitronenschale dann in eine Schüssel geben und ebenfalls sorgfältig miteinander vermengen und anschließend beiseite stellen.

 

 

Nach 30 Minuten kann der Teig aus dem Kühlschrank geholt und auf bemehlter Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausgerollt werden. Anschließend vorsichtig in die ungefettete Tarteform (Durchmesser: 26 cm) legen und die Äpfel darauf verteilen.

 

 

 

In einer Pfanne den Zucker bei mittlerer Temperatur zum Schmelzen bringen. Dann das Stück Butter unterrühren und  Walnüsse und  Honig hinzugeben. Wenn alles gut vermischt ist, die Walnuss-Karamell-Masse auf dem Kuchen verteilen und die Tarte für etwa 30 Minuten im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 200 Grad, Umluft: 180 Grad) backen.

 

 

 

Nach Ablauf der Backzeit die Apfeltarte aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen, bevor sie – mit oder ohne Eis – serviert wird. Na dann: Bon appétit und einen schönen Sonntag!

 

 

 

 

 

Kuchenteller: Depot-online

 

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Sunday treat: Himbeer-Quark-Küchlein im Glas

Zu meinem perfekten Sonntagmittag gehören definitiv Kaffee und Kuchen. Man gönnt sich ja sonst nichts…! Da unser Ofen aber neulich den Dienst quittiert hat, muss ich mir bei den sonntäglichen Süßspeisen zurzeit einiges einfallen lassen. Statt gebackenem stand heute also gekühlter Kuchen auf dem Tisch: Himbeer-Törtchen im Glas mit einer Creme aus Quark und Schmand. Vielleicht im Hinblick auf die Kalorien nicht unbedingt ganz leicht, aber trotzdem erfrischend und eine willkommene Abwechslung! Das Rezept ist ganz einfach und innerhalb einer halben Stunde sind die kleinen sündigen Dinger im Kühlschrank und nach weiteren drei fertig.

 

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Zutaten für 4 Törtchen

8 Butterkekse

15 g Butter

250 g Speisequark (Magerstufe oder 20%)

200 g Schmand

4 Blatt Gelatine

50 g Zucker

1 EL Limettensaft

250 g Himbeeren

4 kleine, verschließbare Gläser

 

Zubereitung

Für den Boden zunächst die Butter in einem Topf bei ganz kleiner Hitze schmelzen. Währenddessen die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einer Platiereisen oder einer Pfanne zerkleinern, bis die Krümel die richtige Größe haben. Sie sollten zerkleinert, aber noch nicht völlig pulverisiert sein. Dann die Kekskrümel gleichmäßig auf die Gläser verteilen und die geschmolzene Butter darüber gegeben. Die Gläser dann für einige Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sich die Butter wieder verfestigt.

 

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In der Zwischenzeit wird die Gelatine für etwa 5 Minuten in kaltem Wasser quellen gelassen. Auch hier nutze ich die Wartezeit und kümmere mich  schon mal um die Quark-Creme: Quark und Schmand in einem Gefäß mit Zucker und Limettensaft zu einer glatten Masse verrühren. Dann die Gelatine-Blätter aus dem Wasser nehmen und leicht ausdrücken. Anschließend mit ganz wenig Wasser in einem Topf und unter ständigem Rühren erwärmen und auflösen.  Den Topf vom Herd nehmen und unter die lauwarme Gelatine nach und nach die Creme-Masse mischen.

 

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Jetzt können die Gläser wieder aus dem Kühlschrank geholt werden. Auf den Keksboden nun abwechselnd Quark-Creme und Himbeeren schichten. Mit einer Schicht Himbeeren beenden, die Gläser verschließen und für 2 Stunden im Kühlschrank (mittleres Fach) ruhen lassen.

 

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Das ist im Prinzip alles und wirklich schnell gemacht. Ob man statt Magerquark lieber fettigeren bevorzugt, sein jedem selbst überlassen. Auch die Frage nach tierisher Gelatine ist Geschmacks- bzw. Einstellungssache. Ich bin mir sicher, dass das Rezept auch mit nicht-tierischen Produkten ganz wunderbar schmeckt. Ich habe beim Zucker übrigens zu selbstgemachtem Vanille-Zucker gegriffen, weil ich dieses zusätzliche Aroma der Vanille zu den Himbeeren und der Limette sehr gerne mag.

 

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Ich freue mich über Feedback…

Schönen Sonntag!

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