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Pouding Chômeur – Kanadischer Dessert-Kuchen mit Ahorn-Sirup

 

Einen fröhlichen 1. Advent! Da mal wieder Sonntag ist, wird es höchste Zeit für einen neuen Blog-Post.  Bevor ich euch aber – wie neulich angekündigt – im  nächsten Artikel nach Chicago entführe, hab ich noch ein kleines Souvenir aus Kanada mitgebracht: Ein Rezept für Pouding Chômeur. Das ist ein Rührkuchen, der in ( ja, richtig gelesen!) einer Sauce aus Ahorn-Sirup und Sahne gebacken wird. Dadurch wird der Teig schön fluffig und saftig und erhält einen intensiven Karamell-Geschmack. Der Kuchen war ursprünglich ein Dessert für arme Leute und ist in den 1930er Jahren entstanden, als die Weltwirtschaftskrise Kanada erreichte. Er kombiniert einfache Zutaten wie Zucker, Mehl, Eier und, für Kanada ganz typisch, Ahorn-Sirup. Dieser gibt der Sauce auch diesen karamelligen Geschmack. Man serviert den Pouding Chômeur am besten noch warm, zu Kaffee, Tee oder auch heißer Milch. Er eignet sich also ideal für so kalte, verschneite Wintertage wie heute.

 

 

Vorbereitung:           ca. 30 Minuten

Backzeit:                    40 Minuten

Backtemperatur:      180 ° Celsius, Ober- und Unterhitze oder 160 ° Celsius bei Umluft

 

Zutaten für den Kuchen für eine große Auflaufform:

375 g Mehl

200 g Zucker

180 ml Milch

125 g Butter

2 Eier

2 TL Backpulver

½ TL Vanillezucker

1 Prise Salz

 

Zutaten für die Sauce:

500 ml Ahorn-Sirup

500 ml Sahne

 

 

Wie immer wird zuerst der Backofen auf 180 ° Ober- und Unterhitze eingestellt. Während der Ofen vorheizt, wird der Ahorn-Sirup zusammen mit der Sahne in einen Topf gegeben und erhitzt. Wenn die Sauce kocht, die Herdplatte auf mittlere Hitze runter stellen und einige Minuten simmern lassen, bis sich die Menge etwas reduziert und sämig wird. Den Topf vom Herd nehmen und zum Abkühlen beiseite stellen.

Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. In einer großen Rührschüssel werden zunächst Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen, dann ein Ei nach dem anderen unterrühren. Den Handmixer oder die Küchenmaschine nun auf mittlere Stufe stellen und abwechselnd Milch und die vermengten, trockenen Zutaten unterrühren bis nach und nach alles untergerührt ist. Den Teig in die gefettete Auflaufform geben und die abgekühlte Sauce darüber gießen. Den Kuchen anschließend  in den vorgeheizten Backofen stellen und etwa 40 Minuten backen. Auch wenn es komisch erscheint, aber der Kuchen wird fest. Wenn die Backzeit rum ist, könnt ihr also mit der Stäbchenprobe testen, ob der Boden durch ist oder noch etwas länger im Ofen bleiben sollte.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

 

 

 

 

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Majoon: Persischer Joghurt-Shake mit Bananen & Nüssen

Hin und wieder kommt es vor, dass ich vor meinem Obstkorb stehe und feststellen muss, dass ich keine der Tage zuvor optimistisch gekauften Bananen gegessen habe. Meist haben sie ihre beste Zeit dann auch schon hinter sich und sind überreif. Essen wegwerfen geht aber auch nicht, also werden die kleinen Kalzium-Bomben geschält, in Stücke geschnitten und eingefroren, um daraus mein liebstes Sonntagsdessert zu machen: Majoon.

 

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Der persische Shake wird im Mixer zubereitet und besteht aus Joghurt, Bananen, Datteln, Eiswürfeln und ein paar Gewürzen sowie gerösteten Nüssen. Super lecker und schnell gemacht!  Die Zubereitung ist wirklich simpel:

 

Zutaten für 2 Personen:

2 tiefgefrorene Bananen, geschält und in Stücke geschnitten.

13 entsteinte Datteln

200 ml Joghurt

10 – 12 Eiswürfel

1 Teelöffel Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

ca. 30 g gehackte Pistazien

ca. 4 El weißer Sesam

 

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Zubereitung:

In einer Pfanne nacheinander Pistazien und Sesam bei mittlerer Hitze rösten. Bei Seite stellen und kurz abkühlen lassen.Währenddessen werden alle anderen Zutaten in den Mixer gegeben und ca. 2 Minuten durchgemixt, bis die Eiswürfe komplett zerkleinert sind. Anschließend die Masse in 2 große Gläser abfüllen und mit den gerösteten Nüssen toppen. Fertig!

 

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Natürlich lässt sich das Rezept auch ohne weiteres an die persönlichen Vorlieben anpassen: So kann man dafür jeglichen Joghurt verwenden, egal ob 1,5 oder 3 % Fettanteil, laktosefreien oder Soja-Joghurt. Auch der Zucker lässt sich problemlos durch 1/2 Teelöffel Vanilleeextrakt ersetzen und macht aus dem Getränk sogar eine gesunde Zwischenmahlzeit (oder auch Frühstück). Und selbstverständlich kann man auch Kokos-Chips, Mandeln, Walnüsse etc. als Topping verwenden.

 

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Tablett: Depot

Vase: Leonardo

Blumen: Blume2000

Trinkgläser: IKEA

Servierteller und Schüsseln: Terra Cuita

 

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Sunday treat: Himbeer-Quark-Küchlein im Glas

Zu meinem perfekten Sonntagmittag gehören definitiv Kaffee und Kuchen. Man gönnt sich ja sonst nichts…! Da unser Ofen aber neulich den Dienst quittiert hat, muss ich mir bei den sonntäglichen Süßspeisen zurzeit einiges einfallen lassen. Statt gebackenem stand heute also gekühlter Kuchen auf dem Tisch: Himbeer-Törtchen im Glas mit einer Creme aus Quark und Schmand. Vielleicht im Hinblick auf die Kalorien nicht unbedingt ganz leicht, aber trotzdem erfrischend und eine willkommene Abwechslung! Das Rezept ist ganz einfach und innerhalb einer halben Stunde sind die kleinen sündigen Dinger im Kühlschrank und nach weiteren drei fertig.

 

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Zutaten für 4 Törtchen

8 Butterkekse

15 g Butter

250 g Speisequark (Magerstufe oder 20%)

200 g Schmand

4 Blatt Gelatine

50 g Zucker

1 EL Limettensaft

250 g Himbeeren

4 kleine, verschließbare Gläser

 

Zubereitung

Für den Boden zunächst die Butter in einem Topf bei ganz kleiner Hitze schmelzen. Währenddessen die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einer Platiereisen oder einer Pfanne zerkleinern, bis die Krümel die richtige Größe haben. Sie sollten zerkleinert, aber noch nicht völlig pulverisiert sein. Dann die Kekskrümel gleichmäßig auf die Gläser verteilen und die geschmolzene Butter darüber gegeben. Die Gläser dann für einige Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sich die Butter wieder verfestigt.

 

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In der Zwischenzeit wird die Gelatine für etwa 5 Minuten in kaltem Wasser quellen gelassen. Auch hier nutze ich die Wartezeit und kümmere mich  schon mal um die Quark-Creme: Quark und Schmand in einem Gefäß mit Zucker und Limettensaft zu einer glatten Masse verrühren. Dann die Gelatine-Blätter aus dem Wasser nehmen und leicht ausdrücken. Anschließend mit ganz wenig Wasser in einem Topf und unter ständigem Rühren erwärmen und auflösen.  Den Topf vom Herd nehmen und unter die lauwarme Gelatine nach und nach die Creme-Masse mischen.

 

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Jetzt können die Gläser wieder aus dem Kühlschrank geholt werden. Auf den Keksboden nun abwechselnd Quark-Creme und Himbeeren schichten. Mit einer Schicht Himbeeren beenden, die Gläser verschließen und für 2 Stunden im Kühlschrank (mittleres Fach) ruhen lassen.

 

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Das ist im Prinzip alles und wirklich schnell gemacht. Ob man statt Magerquark lieber fettigeren bevorzugt, sein jedem selbst überlassen. Auch die Frage nach tierisher Gelatine ist Geschmacks- bzw. Einstellungssache. Ich bin mir sicher, dass das Rezept auch mit nicht-tierischen Produkten ganz wunderbar schmeckt. Ich habe beim Zucker übrigens zu selbstgemachtem Vanille-Zucker gegriffen, weil ich dieses zusätzliche Aroma der Vanille zu den Himbeeren und der Limette sehr gerne mag.

 

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Ich freue mich über Feedback…

Schönen Sonntag!

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