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Dekoration

Food

Glutenfreie Pancakes aus nur drei Zutaten

Gesunde Ernährung ist auch hier ein großes Thema – wenn halt die vielen kleinen Sünden in Form von Kuchen und Süßigkeiten nicht wären! Deshalb versuche ich immer mal wieder gesündere Alternativen zu finden, bei denen man auf Industriezucker und Mehl verzichten kann. Aber was wäre ein sonniger Sonntagmorgen ohne Pancakes?! Diese hier sind sehr fluffig, zucker- und glutenfrei und ganz easy-peasy zuzubereiten: In weniger als 20 Minuten und ganz ohne Aufwand. Man braucht weder einen Handmixer, noch muss man aufwendig Eier trennen, um sie anschließend in unterschiedlichen Schüsseln aufzuschlagen, und steht schließlich auch nicht vor einem riesigen Berg schmutzigen Geschirrs oder in einer Küche, die einem Schlachtfeld gleicht. Hoffe ich zumindest… Klingt also nach einem entspannten Frühstück, oder?

Da die Pancakes nur aus Kokosmehl, Eiern und einer reifen Banane bestehen, brauch man sich auch nicht ganz so viele Sorgen um die Kalorien-Bilanz zu machen. Und damit das ganze auch noch einen Touch Nachhaltigkeit bekommt, habe ich bei diesem Rezept auch noch die etwas reiferen Bananen verarbeitet, die sonst vielleicht in der Tonne gelandet wären. Also glutenfrei: check! Zuckerfei: check! Nachhaltig: check! Na dann mal ran an den Herd!

 

 

Vorbereitung: ca. 5 Minuten

Zubereitungszeit: 15 Minuten

 

Zutaten für 4 kleine Pancakes:

1 reife Banane

2 Eier

1 Esslöffel Kokosmehl

Kokosöl für die Pfanne

 

Zum Garnieren:

Ahornsirup

Erdnussmus (zuckerfrei)

 

 

Zubereitung:

  1. Die Banane schälen und mit der Gabel klein drücken.
  2. Die beiden Eier unterrühren.
  3. Den Esslöffel Kokosmehl untermischen.
  4. Vier kleine Pfannkuchen in eine heiße, mit Kokosöl gefettete Pfanne geben. Von jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten.
  5. Die fertig gebratenen Pancakes mit Ahorn-Sirup oder Erdnussmus servieren.

 

Blumen

Von Hühnern und Blumen: Die Ranunkel

 

Einen schönen 1. Mai! Und auch wenn heute der Tag der Arbeit ist, und diese damit gefeiert wird, dass man sie quasi ruhen lässt, hab ich den freien Tag  mal wieder dafür genutzt, um mich mit einer meiner liebsten Schnittblumen zu beschäftigen. Denn jeden Frühling freue ich mich auf Ranunkeln! Botansich korrekt bezeichnet man die Blumen mit den zart gefüllten Blüten als Asiatischen Hahnenfuß (Ranunculus asiaticus). Der Name stammt von der eigenartigen Form ihrer Blätter, der eben an die Füße von Hühnern erinnert. Ihre Blütezeit sind die Monate März bis Juni, in denen sie sowohl in den Gärtnereien als auch bei Floristen angeboten werden. Sie ist in den verschiedensten Farben erhältlich. Mit dem Wonnemonat Mai und dem damit verbundenen Beginn der Hochzeitssaison findet man sie derzeit vor allem in pastelligen Tönen in Brautsträußen und -Gestecken.

 

 

Egal ob einzeln oder als Strauß in Kombination mit Schleierkraut oder anderem Grün: Ranunkeln machen in der Vase immer eine gute Figur. Der wunderschöne Frühlingsbote kann als Topfpflanze auch im Garten ausgepflanzt werden, ist meist allerdings nur einjährig und muß demnach jedes Jahr aufs Neue gesetzt werden. Ranunkeln können gleichermaßen sonnig und schattig stehen, so lange sie genug Wasser bekommen und der Boden durchlässig ist.

 

 

 

 

Aber Obacht: Trotz ihrer Schönheit ist die Ranunkel mit Vorsicht zu genießen! Sie ist leicht giftig, daher besser nicht in der Nähe von Kleinkindern und Tieren aufstellen!

 

DIY

DIY Adventskranz mit Moos

Advent, Advent ein Lichtlein brennt…nächstes Wochenende ist es wieder soweit: Mit dem Beginn der Adventszeit startet auch der Weihnachtscountdown. Im Gegensatz zu den Jahren davor bin ich dieses Jahr aber darauf vorbereitet und habe sogar schon den Adventskranz fertig! Eigentlich bin ich sonst immer der Typ „auf den letzten Drücker“ und stehe dann mit schöner Regelmäßigkeit am Samstag vor dem 1. Advent ratlos in einem Deko-Laden und kaufe planlos alles, was ich so kurzfristig noch finden kann. Da mich meine Notlösungen dann aber leider nie begeistert haben, hab ich in diesem Jahr schon im Frühjahr damit begonnen, Inspirationen bei Pinterest zu sammeln. Entschieden habe ich mich für diesen simplen DIY-Kranz aus Moos. Ist mal etwas anderes als immer diese Tannenzweige, die nach wenigen Tagen halbtot herunterhängen und bei jeder kleinsten Erschütterung ihre Nadeln von sich werfen. Hier ist also nun für alle Kurzentschlossenen eine einfache DIY-Anleitung für einen wunderschönen Adventskranz, der mit der richtigen Handhabung lange hält.

 

 

Material:

1 kg Moos (gerne in verschiedenen Sorten)

1 Steckschaum-Kranz Ø 30 cm

1 großer Teller)

ca. 40 Patenthaften oder Strohblumennadeln

4 Kerzen

4 Adventskranz-Kerzenhalter

Deko-Material nach Belieben

ggf. etwas Sprüh-Schnee

 

Anleitung:

Den Steckschaum-Ring und das Moos etwa 30 Minuten vorher wässern. Dann ganz einfach das Moos auf dem Steckkranz platzieren und mit den Patenthaften feststecken. Anschließend die 4 Adventskranz-Kerzenhalter im Kranz befestigen. Sollten diese schief stehen oder etwas wackelig sein, mit weiterem Moos unterfüttern. Kerzen auf den Kerzenhaltern feststecken und die Deko nach Belieben auf dem Kranz verteilen und – wer mag kann- etwas Sprühschnee auftragen. Et voilá: Fertig ist er. Der wohl schönste Adventskranz, der diese Wohnung je geziert hat! Damit sich der hübsche Kerl auch wirklich bis zum 4. Advent hält empfehle ich, ihn entweder alle 2 bis 3 Tage mit Wasser zu besprühen, damit das Moos auch schön grün bleibt. Bei meinem Steckring ist ein Gieß-Rand aus Pappmaché drumherum, das macht die Angelegenheit für mich zum Glück ganz einfach, denn ich werde ihn einfach alle paar Tage gießen. Noch ein Tipp, um die Lebenserwartung des Kranzes erheblich zu verlängern: Wenn man ihn über Nacht raus auf den Balkon oder Terrasse die stellt hat man noch länger Freude daran. Nur bitte Vorsicht: Mit dem Platzteller drunter und vollgesogen mit Wasser wiegt mein Kranz etwa 5 kg! Und wo wir gerade bei den Safety instructions sind: Auch wenn die Kerzen festgesteckt sind, lasst den Kranz bitte nicht brennen und verlasst das Zimmer. Die Geschichten von unbeaufsichtigten Adventskränzen kann man leider immer wieder in den Zeitungen nachlesen. Und da hatte das nie ein gutes Ende. In diesem Sinne: Sänk ju vor spending jor teim hier, täik kär änd gud bei… Ich wünche Euch eine schöne Adentszeit mit euren Lieben.

 

P.S. Solltet ihr mein Experiment ausprobiert haben, freue ich mich über Bilder oder Kommentare!

 

Blumen

Neue Blumen-Liebe: Japanrose

 

Wie man schon am Blog-Titel und den bisherigen Beiträgen erkennt, habe ich ein Faible für Blumen! Ich finde einfach, dass ein paar frische Schnittblumen in einer schönen Vase das Ambiente doch noch ein bisschen wohnlicher machen! Natürlich könnte man auch Topfpflanzen nehmen, aber sind wir mal ehrlich: die “lebendige” Fraktion von Flora und Fauna sieht die meiste Zeit nicht so fancy aus und bringt eine Menge Arbeit mit sich. Nehmen wir beispielsweise den Klassiker, die Orchidee: Sie sieht wunderschön aus wenn sie blüht – Ja genau! Wenn…! Bei meinen Exemplaren, die wirklich regelmäßig in Regenwasser getaucht, immer mal wieder gedüngt und spätestens alle zwei Jahre umgetopft werden, dauert die Blüte meist ganze 4 Wochen. Für die darauf folgenden sechs Monate (manchmal sogar länger) sieht die Phalaenopsis einfach nach nichts Halbem und nichts Ganzem aus. Also findet man mich mit schöner Regelmäßigkeit am Samstag im Blumenladen meines Vertrauens.

 

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Meistens setze ich bei Schnittblumen auch eher auf die üblichen Verdächtigen, nämlich je nach Jahreszeit Tulpen, Pfingstrosen, Dahlien und natürlich Rosen! In allen möglichen Variationen und Farben. Bei einem meiner letzten Streifzüge durch die bunte Blumenwelt habe ich aber etwas Neues entdeckt: Eine Japanrose! Die Tulpenrose – oder auch  Eustoma grandiflorum – stammt ursprünglich aus Nordamerika, findet sich hierzulande aber immer öfter als Zierpflanze. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Mischung zwischen einer Tulpe und Mohn, zumindest erinnern mich die Blütenkelche daran. Ich habe vergangenes Jahr auch mal eine als Zimmerpflanze im Topf gekauft. Allerdings war dieses Experiment weniger erfolgreich… Umso größer war die Freude, dass sich diese Japanrose über eine Woche in der Vase gehalten hat.

 

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Hübsch oder? Es gibt sie auch noch in anderen Farben wie zartem Rosè, Pink und einem kräftigeren Lila. Ich hab mich allerdings für Weiß entschieden, da das ganz offensichtlich sehr gut zum Rest des Raums passt. Und eine viel zitierte Fashion-Regel lautet ja: Die Blumen müssen undbedingt zu den Sofakissen passen! Das weiße Tablett war übrigens auch ein Highlight meines Shopping-Ausflugs in der Stadt. Das gute Stück ist einfach riesengroß und hat statt 24,95 € nur 5 € gekostet. Es hat einige Kratzer und Schrammen, ist daher aber auch prädestiniert für mein nächstes DIY-Projekt.

 

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Japanrose: Blume 2000

Vase: Leonardo

Tablett: Depot

Kissen: H&M Home, allerdings schon ein paar Monate älter. Etwas Ähnliches findet ihr hier und hier

Tisch:  Ebay , allerdings auch schon ein paar Jahre alt. Schöne Massivholz-Tische gibt es aber auch hier

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DIY

DIY-Art mit Heftzwecken

 

Eines meiner – bisherigen – Lieblingsprojekte: Das Ampersand aus Heftzwecken! Es hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, aber im Nachhinein betrachtet, war auch das die Mühe wert und hat mir dabei noch eine wichtige Lektion gelehrt: Nämlich, dass Geduld sich manchmal auszahlt und einem einige Unannehmlichkeiten ersparen kann. Aber mehr dazu im Folgenden:

 

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Die erste “Schwierigkeit” dieser Arbeit bestand darin, silberne Heftzwecken zu ergattern. Da ich dieses Bild für diesen speziellen Platz in meinen vier Wänden gemacht habe, wollte ich unbedingt silberne haben, damit es zu der übrigen Deko und den Beschlägen des Apothekerschranks passt. Leider waren weder World Wibe Web noch lokale Geschäfte auf meiner Seite und so musste ich mir mit einer Dose Sprühfarbe selbst behelfen.

 

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Ich habe also mit einer Engelsgeduld 400 Reißzwecken in einen großen Pappdeckel gepinnt und mit der Sprühfarbe umlackiert. Was mir zuvor niemand gesat hat ist, dass man bei der Menge an Heftzwecken durchaus die eine oder andere Blase am Finger bekommen kann, wenn man dabei dabei keine Handschuhe trägt. Also nochmal schnell zum Drogeriemarkt geflitzt und zumindest dünne Küchenhandschuhe besorgt, um mit den weiteren Arbeitsschritten fortzufahren. Die übrigen Steps waren dann aber zum Glück ganz simpel: Ich habe mir die Umrisse des Und-Zeichens mit Bleistift auf  die Maler-Leinwand gezeichnet und dann die fiesen kleinen Dinger Reihe für Reihe in das Canvas gesteckt. Auch das hat nochmal ungefähr eine Stunde gedauert, da der Stoff aber weniger Widerstand geleistet hat als der Pappdeckel, war das schnell und ohne weitere Blessuren erledigt. Bis jetzt hält auch alles einwandfrei und macht sich meiner Meinung nach sehr gut auf dem Schränkchen.

 

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Und weil ich die Dahlien, die ich gestern auf dem Markt gekauft habe, so schön finde, bekommen sie auch nochmal ein eigenes Bild. Der Blog heißt ja schließlich auch “Blumen & Farbe” – in diesem Sinne einen schönen  Sonntag!

 

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Tablett: H&M

Windlichter: H&M, aber leider schon etwas älter. Ähnliche Produkte hier und hier

Kastenvase: Leonardo

Keramikvase: Zara Home, aber leider auch vor längerer Zeit gekauft. Alternativen hier und hier

Apothekerschrank: Dänisches Bettenlager, ähnliches Modell hier und hier

 

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DIY

Upcycling mal anders – Aufbewahrungsboxen im Marmor-Look

 

Langeweile und ein Rest Klebefolie im Marmor-Design: So begann die Enstehungsgeschichte von dieser Aufbewahrungsbox. Das hübsche Ding war vorher eher unscheinbar, blau und wollte nie so recht zur übrigen Deko passen. Irgendwann hab ich mir dann ein Herz gefasst, besagten Rest Klebefolie, den ich noch vom “Bau” unserer Garderobe übrig hatte, und aus dem blauen Ungetüm diese Schönheit gezaubert. Okay, zaubern ist relativ: Die ganze Angelegenheit hat mit insgesamt gut eine Stunde und etwas Fingerspitzengefühl gebraucht, aber ich finde, das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.

 

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Da es sich bei der Box um einen “Klassiker” von IKEA handelt,  und diese – bis auf den Deckel – auseinander gebaut werden kann, habe ich mir das zunutze gemacht, die Box auseinander genommen, die Umrisse auf die Folie gezeichnet und ausgeschnitten. Mit Hilfe einer Plastikkarte ( von denen man bzw. frau ja in der Regel einige in der Geldbörse hat) habe ich die Folie dann beinahe komplett blasenfrei auf den Karton kleben können. Das Bekleben des Deckels war dagegen etwas schwieriger. Um es etwas einfacher zu gestalten, habe ich einfach schmale Streifen in Länge und Höhe der Seitenteile ausgeschnitten und anschließend mit einer Nagelschere den Bereich um die Metall-Ecken ausgeschnitten. Anschließend habe ich dann ein Viereck in der Größe des Deckels oben drauf geklebt et voilá: Fertig! Natürlich hätte man sich auch ganz einfach solche Boxen kaufen können, aber zum Einen habe ich noch keine derartigen gesehen und zum Anderen: Warum muss man denn immer etwas Neues kaufen, wenn man vieles auch mit wenig Aufwand aus etwas “Altem”selbstmachen kann?

 

 

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Wenn man doch alles im Leben mit etwas Klebefolie verschönern könnte…

 

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