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Blumen

Von Hühnern und Blumen: Die Ranunkel

 

Einen schönen 1. Mai! Und auch wenn heute der Tag der Arbeit ist, und diese damit gefeiert wird, dass man sie quasi ruhen lässt, hab ich den freien Tag  mal wieder dafür genutzt, um mich mit einer meiner liebsten Schnittblumen zu beschäftigen. Denn jeden Frühling freue ich mich auf Ranunkeln! Botansich korrekt bezeichnet man die Blumen mit den zart gefüllten Blüten als Asiatischen Hahnenfuß (Ranunculus asiaticus). Der Name stammt von der eigenartigen Form ihrer Blätter, der eben an die Füße von Hühnern erinnert. Ihre Blütezeit sind die Monate März bis Juni, in denen sie sowohl in den Gärtnereien als auch bei Floristen angeboten werden. Sie ist in den verschiedensten Farben erhältlich. Mit dem Wonnemonat Mai und dem damit verbundenen Beginn der Hochzeitssaison findet man sie derzeit vor allem in pastelligen Tönen in Brautsträußen und -Gestecken.

 

 

Egal ob einzeln oder als Strauß in Kombination mit Schleierkraut oder anderem Grün: Ranunkeln machen in der Vase immer eine gute Figur. Der wunderschöne Frühlingsbote kann als Topfpflanze auch im Garten ausgepflanzt werden, ist meist allerdings nur einjährig und muß demnach jedes Jahr aufs Neue gesetzt werden. Ranunkeln können gleichermaßen sonnig und schattig stehen, so lange sie genug Wasser bekommen und der Boden durchlässig ist.

 

 

 

 

Aber Obacht: Trotz ihrer Schönheit ist die Ranunkel mit Vorsicht zu genießen! Sie ist leicht giftig, daher besser nicht in der Nähe von Kleinkindern und Tieren aufstellen!

 

DIY

DIY Adventskranz mit Moos

Advent, Advent ein Lichtlein brennt…nächstes Wochenende ist es wieder soweit: Mit dem Beginn der Adventszeit startet auch der Weihnachtscountdown. Im Gegensatz zu den Jahren davor bin ich dieses Jahr aber darauf vorbereitet und habe sogar schon den Adventskranz fertig! Eigentlich bin ich sonst immer der Typ „auf den letzten Drücker“ und stehe dann mit schöner Regelmäßigkeit am Samstag vor dem 1. Advent ratlos in einem Deko-Laden und kaufe planlos alles, was ich so kurzfristig noch finden kann. Da mich meine Notlösungen dann aber leider nie begeistert haben, hab ich in diesem Jahr schon im Frühjahr damit begonnen, Inspirationen bei Pinterest zu sammeln. Entschieden habe ich mich für diesen simplen DIY-Kranz aus Moos. Ist mal etwas anderes als immer diese Tannenzweige, die nach wenigen Tagen halbtot herunterhängen und bei jeder kleinsten Erschütterung ihre Nadeln von sich werfen. Hier ist also nun für alle Kurzentschlossenen eine einfache DIY-Anleitung für einen wunderschönen Adventskranz, der mit der richtigen Handhabung lange hält.

 

 

Material:

1 kg Moos (gerne in verschiedenen Sorten)

1 Steckschaum-Kranz Ø 30 cm

1 großer Teller)

ca. 40 Patenthaften oder Strohblumennadeln

4 Kerzen

4 Adventskranz-Kerzenhalter

Deko-Material nach Belieben

ggf. etwas Sprüh-Schnee

 

Anleitung:

Den Steckschaum-Ring und das Moos etwa 30 Minuten vorher wässern. Dann ganz einfach das Moos auf dem Steckkranz platzieren und mit den Patenthaften feststecken. Anschließend die 4 Adventskranz-Kerzenhalter im Kranz befestigen. Sollten diese schief stehen oder etwas wackelig sein, mit weiterem Moos unterfüttern. Kerzen auf den Kerzenhaltern feststecken und die Deko nach Belieben auf dem Kranz verteilen und – wer mag kann- etwas Sprühschnee auftragen. Et voilá: Fertig ist er. Der wohl schönste Adventskranz, der diese Wohnung je geziert hat! Damit sich der hübsche Kerl auch wirklich bis zum 4. Advent hält empfehle ich, ihn entweder alle 2 bis 3 Tage mit Wasser zu besprühen, damit das Moos auch schön grün bleibt. Bei meinem Steckring ist ein Gieß-Rand aus Pappmaché drumherum, das macht die Angelegenheit für mich zum Glück ganz einfach, denn ich werde ihn einfach alle paar Tage gießen. Noch ein Tipp, um die Lebenserwartung des Kranzes erheblich zu verlängern: Wenn man ihn über Nacht raus auf den Balkon oder Terrasse die stellt hat man noch länger Freude daran. Nur bitte Vorsicht: Mit dem Platzteller drunter und vollgesogen mit Wasser wiegt mein Kranz etwa 5 kg! Und wo wir gerade bei den Safety instructions sind: Auch wenn die Kerzen festgesteckt sind, lasst den Kranz bitte nicht brennen und verlasst das Zimmer. Die Geschichten von unbeaufsichtigten Adventskränzen kann man leider immer wieder in den Zeitungen nachlesen. Und da hatte das nie ein gutes Ende. In diesem Sinne: Sänk ju vor spending jor teim hier, täik kär änd gud bei… Ich wünche Euch eine schöne Adentszeit mit euren Lieben.

 

P.S. Solltet ihr mein Experiment ausprobiert haben, freue ich mich über Bilder oder Kommentare!

 

Food

Pistazien-Cupcakes mit Kardamom

 

Mit den steigenden Temperaturen wird es langsam auch mal wieder Zeit für frühlingstauglichere Backwaren! Damit der Übergang aber nicht allzu abrupt abläuft, hab ich mir ein Rezept mit Kardamom ausgesucht. In unseren Breitengraden kennt man das Gewürz  ja eher im Zusammenhang mit weihnachtlichem Gebäck wie Spekulatius oder Lebkuchen. Dem nussigen Pistazien-Geschmack der Cupcakes verleihen die grünen Samen aber eine sehr frische, zitronige Note. Definitiv eines der besten Rezepte, die ich mir bisher „zusammengebastelt“ habe!

 

 

Die Pistazien habe ich in einem iranischen Lebensmittelladen bei uns in der Stadt gekauft. Dort gibt es diverse Nuss-Sorten in sehr guter Qualität und zu einem relativ günstigen Preis. (Übrigens gibt es dort auch die besten Datteln! Nicht zu vergleichen mit den trockenen, schrumpeligen Dingern aus dem Supermarkt). Kleiner Tipp: Wenn möglich, geschälte Pistazien kaufen, dann brauch man sie nicht mühselig blanchieren und von der Haut befreien. Das dauert nämlich nicht nur eine halbe Ewigkeit, sondern strapaziert auch die Geduld.

 

 

Zutaten für die Cupcakes (8 Stück):

60 g gehackte Pistazien

70 g Mehl

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

5 – 6 Kardamom-Kapseln

2 Eier (Gr. M)

70 g Butter

75 g Zucker

60 g Schmand

Abrieb von ½ Zitrone

1 Vanille-Schote (optional)

 

Zutaten für das Frosting:

100 g weiche Butter (Zimmertemperatur)

100 g Puderzucker (gesiebt)

100 g Frischkäse

Etwas abgeriebene Zitronenschale

Pistazienstifte zum Dekorieren

 

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen (Ober – und Unterhitze, Umluft 160 Grad). Die Pistazien mit der Hälfte des Mehls  für etwa 30 Sekunden im Mixer zerkleinern. Die Schale der Kardamom-Kapseln entfernen und die Samen zusammen mit einem Teelöffel Zucker im Mörser mahlen.  Das Pistazienmehl mit dem übrigen Mehl, dem Salz und dem Backpulver in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen.

 

 

In einer großen Schüssel die zimmerwarme Butter und den Zucker sowie den Zitronen-Abrieb schaumig rühren. Ein Ei nach dem anderen untermischen. Anschließend den Schmand und gegebenenfalls das Mark der Vanille-Schote hinzugeben. Zum Schluss wird der gemahlenen Kardamom eingearbeitet. Den Teig in Cupcake-Förmchen füllen und die Küchlein für 20-25 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen backen.

Während die Cupcakes im Ofen sind wird das Frosting angerührt. Dazu die weiche Butter und den Puderzucker für etwa 2 Minuten mit dem Handrührgerät schlagen. Wenn die Mischung eine weiße Farbe hat wird der Zitronen-Abrieb hinzugegeben. Damit der Frischkäse nicht gerinnt, diesen erst ganz zum Schluss und bei niedrigster Stufe kurz unterrühren bis  sich alles gleichmäßig verteilt hat. Die Masse vor dem Dekorieren und bis die Cupcakes abgekühlt sind für etwa 20 – 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das schöne Tablett ist übrigens von Pflanzen Kölle. Ich hab’s dort ganz versteckt in der Deko-Ecke gefunden und was soll ich sagen: Es war Liebe auf den ersten Blick! Ein ähnliches gibt es hier.

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DIY

DIY: Vintage-Tablett mit Chalky Paint

 

Ich bin so ein Schnäppchen-Opfer: Ich kann an extrem reduzierten Teilen nur schwer vorbeigehen. Auf diesem Weg hat es schon das eine oder andere Kleidungsstück in meinen Kleiderschrank geschafft, was ich mir – sind wir mal ganz ehrlich – zum ursprünglichen Verkaufspreis im Leben nicht gekauft hätte. Ist der Preisnachlass aber größer als 50 Prozent meldet sich bei mir sofort das Belohnungszentrum in meinem Hirn und sagt “Das musst Du kaufen! Das ist um die Hälfte günstiger. Da sparst Du Geld!” Das ist so ein Phänomen, dass man sich tatsächlich denkt, man spart Geld, indem man es ausgibt. Kurios!

So bin ich auch zu meinem neuen DIY-Projekt gekommen: Ein riesengroßes, weißes Tablett, das ich bei   Depot in der Sale-Ecke entdeckt habe. Das gute Stück hatte zwar einige Macken und Kratzer, war aber von 24.95 € auf 5 € reduziert. Alarm im Vorderhirn! Ich hab nicht lange überlegt, mir das Tablett unter den Arm geklemmt und bin damit zur Kasse gestiefelt.

 

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Zuhause angekommen habe ich dann stundenlang Pinterest durchforstet, auf der Suche nach einem neuen Look für das Schnäppchen. Da auch ich dem Marmor-Hype verfallen bin, aber leider keine Möglichkeit gefunden habe, wie man auf ein Tablett von der Größe ein Marmor-Muster zaubert, habe ich dann den Krakelier-Effekt für mich entdeckt: Dabei werden zwei (unterschiedliche) Farbschichten auf ein Objekt aufgetragen. Dazwischen wird ein Krakelier-Medium gestrichen, so dass die obere Lackschicht reißt und die untere durchscheint. Teilweise kann man das wohl erreichen, indem man Leim zwischen den beiden Farben aufträgt oder die zweite Farbschicht mit einem Föhn trocknet. Das war mir nur etwas zu unsicher, deshalb habe ich zu einem fertigen Krakelierlack aus dem Bastelbedarf gegriffen. Da ich bei mehreren Rezensionen auf Amazon gelesen habe, dass man besser alle Produkte vom gleichen Hersteller nimmt und ich ohnehin ein mattes Finish haben wollte, habe ich mir zwei Chalky Finish Farben von Rayher mit dem passenden Krakelierlack und ultramattem Lack zm Versiegeln gekauft.

 

 

Material:

120er Schleifpapier zum Vorbereiten

Chalky Finish Weiß

Chalky Finish Ebenholz

Chalky Finish Krakelier-Medium

Chalky Finish Klarlack ultramatt

 

Die Chalky Farben waren mit je ca. 10 € für 236 ml für meine Begriffe etwas teuer, aber der Versuch war es mir wert. Als Erstes hab ich das Tablett mit dem Schleifpapier angeraut und dabei schon einige der vorhandenen Macken und Kratzer begradigt. Damit der Lack auch gut haftet, musste dann der Schleifstaub vom Holz entfernt werden. Dazu war ein feuchtes Tuch und etwas Spülmittel  völlig ausreichend. Dann ging es an die erste Farbschicht, das Schwarz: Da ich bei meinen Projekten immer großen Wert darauf lege, dass der Lack streifenfrei ist, arbeite ich am liebsten mit einer Schaumstoffrolle. Das funktionierte hier aber leider nur mäßig bis gar nicht! Ich weiß nicht, ob es  an der Rolle lag oder am Lack oder vielleicht auch an mir. Die Farbe liess sich nur sehr schwer verteilen! Also hab ich irgendwann aufegegeben und zum Pinsel gegriffen. Das klappte zwar wesentlich besser, hinterließ aber leider die eigentlich unerwünschten Streifen. Gut, man kann halt nicht Alles haben…

 

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Für die weitere Bearbeitung war dann erst wieder einige Tage später Zeit. Das hatte aber auch den Vorteil, dass die Farbe bis dahin gut durchtrocknen konnte.  Für den Krakelier-Effekt muß der Reißlack zwischen der ersten und zweiten Farbschicht aufgetragen werden. Das war dank der flüssigen Konsistenz aber sehr einfach und schnell erledigt.

 

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Nach gut zwei Stunden Trockenzeit folgte dann der eigentlich spannende Teil: Die weiße Farbschicht. Je nachdem, ob man diese in einer dünnen oder dicken Schicht aufträgt, werden die Risse entweder fein oder groß und breit. Man muss sich aber in jedem Fall beeilen, da der Lack schon nach kurzer Zeit haftet und bei erneutem Drüberstreichen wieder abbröckelt! Das ist mir dann auch prompt an einer Stelle passiert und ich musste das weiße Chalky Finish dann an der Stelle wieder entfernen und die letzten beiden Schritte wiederholen. Ärgerlich! Dafür ging dann die Versiegelung mit dem Überlack einen Tag später widerum erstaunlich leicht von der Hand! Ein bisschen gewöhnungsbedürftig war nur dessen leicht milchig-weiße Farbe, die aber beim Trocknen wieder transparent wurde. Et voilá – fertig!

 

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Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Endergebnis ganz zufrieden. Allerdings fand ich die Kalkfarbe nicht ganz so grandios wie ich auf anderen Blogs gelesen habe. Die Streifen durch den Pinsel haben sich auch nach dem Trocknen nicht von alleine korrigiert und die Deckkraft fand ich jetzt leider auch nicht so toll. Hinzu kam die Schwierigkeit, dass man sich mit dem Auftrag der Farbe sehr beeilen muss, da sie sonst bröckelt. Bei potenziellen zukünftigen Projekten würde ich wahrscheinlich eher zu einem Buntlack auf Wasserbasis greifen.

 

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