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Ein Wochenende in Riga

 

Schon mal daran gedacht nach Riga zu fliegen?! – Ich ehrlich gesagt auch nicht! Aber wie es der Zufall manchmal will, führt einen der Job manchmal an die seltsamsten Orte. Mein Wissen über Lettland und seine Hauptstadt hielt sich bis dato in Grenzen. Abgesehen davon, dass das kleine Land im Baltikum zur EU gehört und der Eurovision Song Contest 2003 dort stattgefunden hat, wusste ich ehrlich gesagt nichts über Lettland oder Riga und wäre vermutlich auch nie auf die Idee gekommen, dorthin zu fliegen.

 

Lettland ist wie bereits erwähnt, ein kleiner Staat im Herzen des Baltikums. Die genaue geographische Zuordnung zu Europa ist ein wenig schwierig, da das Baltikum irgendwie zu Nordeuropa, Mitteleuropa und Osteuropa dazugezählt werden kann. Und das spürt man auch, wenn man dort ist: Auf der einen Seite diese vielen skandinavischen Elemente und Einflüsse, andererseits aber auch super viel, das an die ehemalige sowjetische Präsenz dort erinnert. Mit seinen 700.000 Einwohnern ist Riga die größte Stadt des Baltikums. Zählt man die Einwohner der umliegenden Regionen noch hinzu, kommt man auf eine knappe Million Menschen, was die Hansestadt somit auch zum größten Ballungsraums macht.

 

 

Aufgrund der geographischen Lage ist Riga klimatisch gesehen eher feucht und kühl einzuordnen. Wir waren Anfang Oktober dort, wenn eigentlich Temperaturen zwischen 3° und 10° Grad Celsius angesagt sind. Da der super-heiße Sommer in diesem Jahr aber noch bis Anfang Oktober anhielt, kletterte das Thermometer sogar bis knapp über 20 ° und bescherte uns ein schönes, herbstliches Wochenende mit viel Sonne. Ich würde beim nächsten Besuch aber trotz alledem einen Regenschirm einpacken, da es im Herbst dort auch mal bis zu 11 Tage pro Monat regnen kann.

 

Flug & Unterkunft

Die Anreise war unproblematisch und mit Direktflug von Frankfurt zum Rigaer Flughafen in nur 2 Stunden sehr komfortabel. Von dort aus gelangt man entweder mit dem Taxi in die Stadt (kostet circa 16 Euro) oder aber, man nimmt den Bus für einen Bruchteil des Preises (zwischen 1,15 € und 2,00€. Je nachdem, wo man die Fahrkarte kauft.) Übernachtet haben wir im Park Inn by Radisson Riga Valdemara. Dieses Hotel ist noch ziemlich neu und liegt von der Stadt aus gesehen auf der anderen Seite des Flusses. Der Fußweg von dort in die Altstadt dauert etwa 20 Minuten, die Bus-Verbindung in die Stadt ist allerdings so gut, dass wir meistens mit dem Bus gefahren sind.

 

 

 

Sightseeing-Highlights

Panorama Riga Observation Deck (Hochhaus der Wissenschaften)

Der perfekte Start für eine Sightseeing-Tour durch Riga ist das Panorama Deck, das sich auf dem 108 m hohen Hochhaus der Wissenschaften befindet. Das Gebäude erinnert ein bisschen an die kleinere Version des Empire State Buildings in New York, weshalb es auch als Stalin Empire bekannt ist. Das Ticket für die Aussichtsplattform kostet gerade mal 5 €, dafür erhält man den vermutlich besten Blick auf die Stadt.

 

 

 

Altstadt

Riga ist berühmt für seine wunderschöne Altstadt, die Kathedralen und Kirchen. Neben den traditionellen lettischen Holzhäusern findet man außerdem auch Gebäude aus der Gotik, der Romanik und dem Jugendstil. Das ist auch einer der Gründe, warum ich Riga zuerst nicht so richtig einordnen konnte: Auf der einen Seite wirkt es durch die Holzhäuser sehr skandinavisch, andererseits findet man aber auch orthodoxe Kirchen mit goldenen Zwiebeltürmen sowie Denkmale und Statuen, die noch aus der Zeit der Sowjetunion stammen. Das macht aber auch den besonderen Charme Rigas aus.

 

 

Zentralmarkt

Schon vom Observation Deck aus fallen einem die fünf großen Hallen in direkter Nähe zur Düna auf: Die umgebauten Zeppelin-Hangars beherbergen seit 1930 den Zentralmarkt Rigas. Einst war er der größte und modernste Markt Europas, heutzutage ist er immerhin noch der größte Markt Lettlands und seit 1997 sogar Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Auf dem Zentralmarkt kann man das ganze Jahr hinweg alles Lebensnotwendige kaufen: von frischem Fisch und Fleisch, über Backwaren, Obst und Gemüse, bis hin zu Nüssen und Gewürzen, aber auch Blumen, Pflanzen und Handarbeiten.

 

 

Essen & Trinken

Black Magic Bar

Ein absolutes Muss ist die Black Magic Bar in der Altstadt von Riga! Von außen relativ unscheinbar, bemerkt man den eigentlichen Charme der Black Magic Bar erst, wenn man drinnen ist: Die Bar beziehungsweise das Café ist eingerichtet wie eine Apotheke im 18. Jahrhundert. Selbst das Personal trägt mittelalterliche Tracht. Neben dem berühmten Black Balsam, einem für Riga typischen Kräuterlikör, gibt es hier eine große Auswahl an Kuchen und Pralinen. Im unteren Geschoss befindet sich die Bar mit einigen unheimlichen Überraschungen.

 

Queens Pub

Wenige Meter von der Black Magic Bar entfernt ist der Queens Pub. Wie der Name schon vermuten lässt, ist das ein Pub nach britischem Vorbild. Im Queens gibt es eine gute Auswahl an regionalen und importierten Bieren, sowie Burger, Rippchen und Co. für das leibliche Wohl.

 

Kalku Varti

Ebenfalls auf der Kaļķu iela (zu Deutsch: Kalkstraße) und nur einen Katzensprung von den anderen beiden Lokalen entfernt, befindet sich das Kalku Varti. Das schöne Restaurant ist allein schon durch die helle und elegante Einrichtung ein Highlight. Serviert wird hier moderne lettische Küche mit Produkten aus dem Umland, den lettischen Wäldern sowie von regionalen Bauernhöfen.

 

 

 

Mein Fazit:

Riga wird als Ziel für eine Städtereise aktuell leider noch total unterschätzt und ist meiner Meinung nach ein kleiner Geheimtipp! Die Stadt hat aufgrund ihrer Geschichte und der verschiedenen kulturellen Einflüsse ihren ganz eigenen Charme und bezubert durch die historische Altstadt mit ihren schmalen Gässchen, die wunderschöne Architektur sowie dem Prunk aus der Sowjet-Zeit.

 

 

 

 

 

 

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Travel Diairy: 5 Tage Business-Trip nach Athen

Gibt es eigentlich noch den Throwback Thursday? Passend dazu hätte ich heute nämlich ein paar Tipps von einem vergangenen Business-Trip nach Athen. Ziemlich genau vor einem Jahr hatte ich das Glück, der griechischen Hauptstadt einen Besuch abstatten zu dürfen. Zwar war das Zeitfenster für Sightseeing durch die dienstlichen Veranstaltungen auf den Abend beschränkt, das war aber gar nicht so schlimm! Denn bei 42 Grad Außentemperatur (Anfang August) haben wir den Tag lieber in klimatisierten Räumen verbracht und uns abends bei kühleren Temperaturen auf Erkundungstour gemacht.

Flug & Unterkunft

Athen lohnt sich auf jeden Fall für einen Städtetrip. Der Direktflug mit der Lufthansa von Frankfurt aus hat etwa 200 € gekostet und dauerte gerade mal 3 Stunden. Vom Eleftherios-Venizelos-Flughafen kommt man mit verschiedenen Transfermöglichkeiten in die 25 km entfernte Stadt. Am günstigsten sind Bus und Metro mit 6 Euro, beziehungsweise 10 €. Die Fahrt dauert aber fast doppelt (50-55 Minuten) so lange wie der Transfer mit dem Taxi für 38 € (ca. 25 Minuten).

 

Die Wahl des Hotels wurde uns zum Glück abgenommen, weil wir uns über die Veranstaltung im St. George Lycabettus  einquartieren konnten. Das ist ein 5 Sterne Hotel, etwa 1km von der Athener Innenstadt entfernt. Das Hotel verfügt über allerlei Annehmlichkeiten wie Gym, einer Dachterrasse mit Pool und Bar, einer Frühstücksterrasse mit direktem Blick auf die Akropolis sowie einer Kunstgalerie im Untergeschoss. Die Zimmerpreise liegen regulär bei 120 € inkl. Frühstück, was ich für die Kategorie noch erschwinglich fand. Und gerade der Ausblick auf die Akropolis ist jeden Cent wert! Was mich überrascht hat, war die kostenfreie Flasche Wasser, die jeden Tag im Zimmer stand. Das hab ich bisher (leider) noch in keinem anderen Hotel dieser Klasse erlebt.

Essen & Trinken

Athen hat eine Vielzahl an vielen schönen kleinen Cafés, Bars und Restaurants. Wir haben unsere Wahl meist über Google oder Trip Advisor getroffen: Es ist super angenehm, wenn man mit knurrendem Magen und ohne Ortskenntnisse schnell recherchieren kann, welches erschwingliche Restaurant in der Nähe ist, ohne lange planlos umherzuirren. Aus eigener Erfahrung (und in Abstimmung mit dem Google-Rating) kann ich das Melilotos empfehlen, ein kleines griechisch-mediterranes Restaurant in der Innenstadt, mit einem hervorragendem Preisleistungsverhältnis. Ich glaube, ich habe für den Lachs mit Kräuterreis, einen Liter Wasser und einen Liter Wein – den ich natürlich nicht ganz alleine getrunken habe – gerade mal knapp über 20 € bezahlt.

In der Nähe unseres Hotels gab es noch unzählige weitere Restaurants. Dort haben wir auch einmal im Stinking Bishop gegessen. Bei Google wird der Laden zwar als Weinstube gelistet, es ist aber ein kleines Restaurant. Die Preise sind etwas gehobener als im Melilotos, die Küche ist aber trotz alledem sehr gut und bei 16 € für einen Black Angus Burger kann man nicht meckern.

Wir waren außerdem im Nikkei. Das Konzept hier ist die Kombination von peruanischer und japanischer Küche. Keine Ahnung, wie man darauf kommt und warum man das dann ausgerechnet in Griechenland umsetzt. Aber die Strategie scheint aufzugehen, denn ohne Reservierung bekommt man hier nur schwer einen Tisch. Das Ambiente ist super schön und das Essen ist sehr lecker. Allerdings sind die Preise dafür schon etwas hoch und die Portionen nicht unbedingt groß, aber das ist ja nun mal so mit der Haute Cuisine. Ich habe mir dort einen Lachs mit Mango-Reis gegönnt, war nach der Portion für knapp 30 € aber leider nicht ganz satt. Bekannt ist das Nikkei wohl ebenfalls für sehr gute Cocktails, die an der Bienenstock-förmigen Bar gemixt und ausgeschenkt werden.

 

Sightseeing

Akropolis

In knapp 4 Tagen, während denen man zudem noch von morgens bis abends berufsbedingt eingespannt ist, bleibt natürlich nicht viel Zeit für Sightseeing. Aber nach Athen zu fliegen ohne die Akropolis zu sehen, das wäre echt schade… wenn nicht sogar peinlich! Deshalb stand dieser Punkt ganz oben auf der Sightseeing-Agenda. Glücklicherweise ist das Gelände bis 20 Uhr geöffnet, allerdings werden die letzten Besucher um 19.30 Uhr eingelassen. Etwas erschrocken war ich über den Eintrittspreis von 20 €, wenn man allerdings bedenkt, in welcher finanziellen Lage sich der griechische Staat befindet, ist das schon nachvollziehbar. Wenn man noch ein bisschen mehr Zeit für die Stadtbesichtigung hat, gibt es außerdem ein Kombi-Ticket, das 5 Tage am Stück gültig ist und außerdem freien Zutritt zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie der Hadrians Bibliothek und dem Olympieion gewährt (mehr Infos dazu hier).

Für den Besuch der Akropolis habe ich noch zwei nützliche Tipps:

  1. Um die teilweise 20-30 minütige Wartezeit an den Ticketschaltern zu sparen gibt es die Möglichkeit Online-Tickets über die Seite des Griechischen Ministeriums für Kultur und Sport zu erwerben.
  2. Mein zweiter Tipp ist festes Schuhwerk! Die Wege oben auf der antiken Stadtfestung sind nicht wirklich befestigt und es liegt überwiegend Rollsplit. Daher würde ich persönlich von Flipflops und Sandalen abraten und leichte Sneakers empfehlen, die staubig werden können.

Griechisches Parlament

Vergesst die Wachablösung vor dem Buckingham Palace in London! Mindestens genauso spannend ist die Zeremonie der griechischen Soldaten vor dem Parlament am Syntagma-Platz. Das Parlament war früher das Athener Stadtschloss und wurde 1836 vom bayerischen Prinzen Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach, dem ersten König von Griechenland, erbaut. Zu jeder vollen Stunde – und zwar rund um die Uhr – findet hier ein spektakulärer Wachwechsel statt. Sonntagsvormittags um 11 Uhr wir das Prozedere noch durch eine Parade mit musikalischer Begleitung ergänzt.

Lykabettus & Ágios Geórgios

Athen hat einen 277 m hohen Stadtberg, den Lykabettus. Der Überlieferung nach hat die Göttin Athene den Berg dorthin gebracht, um einen Schutzwall vor der Akropolis zu errichten. Man kann entweder mit der Seilbahn dort hinauffahren oder – am frühen Morgen oder Abend, wenn es nicht ganz so heiß ist – hinauf laufen. Der Fußweg dauert etwa 30 Minuten, ist zwar anstrengend, aber der Ausblick entschädigt für jeden Meter. Oben angekommen gibt es ein Restaurant (das ich persönlich nicht gut fand), eine Aussichtsplattform und die Ágios Geórgios Kapelle (aka Sankt-Georgs-Kapelle). Die kleine orthodoxe Kirche wurde 1870 dort oben erreichtet, wo zuvor ein Tempel für Zeus stand. Gegen eine kleine Spende kann man in der Kapelle eine Kerze entzünden und sich etwas wünschen (check!). Von der Aussichtsplattform kann man den phänomenalen Blick über ganz Athen genießen. Allerdings hat sich das wohl schon herumgesprochen: Auch hier oben sind einige Touristen unterwegs, also entweder ganz früh hierherkommen oder wahlweise ganz spät.

 

Athen hat definitiv einiges zu bieten! Mal ganz abgesehen von den vielen historischen Sehenswürdigkeiten, allein der Spirit dieser Stadt ist faszinierend! Obwohl man an jeder Ecke sehen kann, dass es dem Land finanziell nicht gut geht, haben die Griechen ihr sonniges Gemüt nicht verloren und tun alles dafür, um die Gastfreundschaft hochzuhalten. Für mich war es auf jeden Fall nicht der letzte Trip nach Athen. Allerdings würde ich für meinen privaten Urlaub eins der verlängerten Wochenenden im Mai wählen, wenn die Temperaturen noch nicht ganz so wahnsinnig hoch sind und man tagsüber noch die eine oder andere Sightseeing-Tour unternehmen kann.

 

Viele Grüße!

Ines

 

 

 

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Chicago – 2 Tage in der Windy City

 

Ich glaube, ich bin Euch noch mindestens einen Blog-Artikel schuldig! Im Trubel der Feiertage ist der Post über unseren Aufenthalt in Chicago irgendwie untergegangen. Und eh man sich versah, war plötzlich Neujahr und nun ist der Januar auch schon wieder um und ich hab immer noch nichts dazu geschrieben (#procrastination). Dabei schreit das lausig kalte Wetter da draußen ja förmlich danach – zumindest gedanklich – mal wieder in wärmere Gefilde zu reisen. Schnappt Euch also gerne eine Tasse heißen Tee, Kakao, Kaffee oder was auch immer Euch bei dem Wetter gut tut und kommt mit mir nach Chicago!

 

 

Wie ihr vielleicht aus den übrigen Reise-Artikeln bereits wisst, haben wir im letzten Sommer eine Mietwagenreise von Toronto nach Chicago unternommen: Nach einem einwöchigen Aufenthalt in Toronto und einer anschließenden, zweitägigen Fahrt mit dem Auto entlang der Großen Seen war Chicago das nächste Highlight der Reise. In der Metropole am Lake Michigan leben etwa 2,7 Mio. Menschen, womit Chicago die drittgrößte Stadt Amerikas ist. Maßgeblich geprägt wird sie zum einen vom Chicago River, der durch die Stadt hindurch fließt und ihr mit den kilometerlangen Uferpromenaden mit Parkanlagen, Restaurants und Bars ein ganz besonderes, maritimes Flair verleiht. Zum anderen ist Chicago für seine Architektur bekannt. 1885 sollen in der Stadt die ersten Wolkenkratzer gebaut worden sein. Kein Wunder also, dass sich ein Hochhaus an das nächste reiht und man die verschiedensten Baustile nebeneinander findet.

 

 

In Chicago gibt es einiges zu sehen! Da wir im Best Western Hotel River North in sehr zentraler Lage untergebracht waren, haben wir die Stadt größtenteils zu Fuß erkundet. Das ging genau wie in Toronto ganz problemlos, wenn man sich immer an der Lage des Sees orientiert. Da unser Aufenthalt dort leider nur 2 Tage dauerte, war es zunächst schwierig aus der Vielzahl der Möglichkeiten auszuwählen.Ganz oben auf meiner Liste stand eine Bootstour mit der Chicago’s First Lady Cruises. Die Schiffslinie bietet in Kooperation mit der Chicago Architecture Foundation Touren über den Chicago River an, bei denen Guides die einzigartigen Architekturstile und Geschichte zu den beeindruckenden Wolkenkratzern erklären. Die Fahrt dauert etwa 90 Minuten und bei Sonnenschein empfehle ich auf jeden Fall einen Sonnenhut und vor allem Sonnencreme. Ich habe das Wetter nämlich leider völlig unterschätzt und mir innerhalb kurzer Zeit den Sonnenbrand meines Lebens eingefangen. Auch für Architektur-Uninteressierte lohnen sich die knapp 50 Dollar pro Ticket, weil die Guides einiges über die Geschichte und die Entstehung der Stadt zu berichten haben.

 

 

Ein weiteres “Must see” war natürlich der Millenium Park, eine öffentliche Parkanlage am Rande der Innenstadt. Hier findet man die Cloud Gate, die Skulptur des britischen Künstlers Anish Kapoor, die aufgrund ihrer Form besser bekannt als “The Big Bean” bekannt ist. Als eines der Wahrzeichen der Stadt ist es fast unmöglich ungestört ein Foto vor der  Bean zu machen. Ich habe es sowohl morgens als auch abends probiert, keine Chance! – Es tummeln sich immer hunderte von Menschen davor, darunter oder daneben. Einige Meter weiter findet sich die Crown Fountain, die vor allem im Sommer ein beliebter Platz für Jung und Alt ist. Die Fountain besteht aus einem Platz aus schwarzem Granit, auf dem zwei 15m hohe Türme aus Glasbausteinen stehen. Auf die beiden Türme werden im Wechsel alle 5 Minuten Gesichter projiziert, die ganz langsam die Lippen spitzen und kurz vor Ende der Projektion wie antike Wasserspeier Wasser verspritzen. Bei 30 Grad Außentemperatur (im Juli) eine willkommene Erfrischung! Ein weiteres Highlight ist der Jay Pritzker Pavilion, eine riesengroße Konzertmuschel, wo das Grant Park Symphony Orchestra kostenlos Konzerte spielt oder auf der Rasenfläche Yoga-Kurse stattfinden.

 

 

 

Gegen Abend haben wir uns auf den Weg zum Skydeck im Willis Tower gemacht. Im 103. Stock des Gebäudes gibt es zwei Glasbalkone von denen man 412 Meter in die Tiefe und über ganz Chicago gucken kann. Da die Glasbalkone hoffnungslos überfüllt und die Warteschlangen unendlich lang waren, haben wir uns von dort aus den Sonnenuntergang angeguckt. Definitiv faszinierender als sich (mit Höhenangst) auf einen Glasboden in schwindelerregender Höhe zu stellen!

 

 

Zurück auf dem Boden der Tatsachen haben wir als nächstes die Buckhingham Fountain angesteuert, einen der größten Springbrunnen der Welt. Vom Millenium Park aus kann man ihn fußläufig in wenigen Minuten erreichen. Wir haben uns den Besuch für den späten Abend aufgehoben, weil er dann in verschiedenen Farben illuminiert ist. Trotz fortgeschrittener Stunde waren auch noch unzählige Touristen unterwegs, was dem Spektakel keinen Abbruch getan hat! Ausklang des Abends war danach noch der Besuch der Pizza Uno, dem Restaurant, das sich rühmt die Deep Dish Pizza erfunden zu haben. Anders als die Pizza, die wir kennen, wird diese in tiefen Formen gebacken und ist etwa 10 cm hoch. Dementsprechend lange muss man aber auch warten: mindestens 40 Minuten ab dem Zeitpunkt der Bestellung. Die Wartezeit hat sich dennoch gelohnt! Auch wenn die Pizza für meinen Geschmack etwas wenig gewürzt war, war sie doch sehr lecker und ein würdiger Abschluss des Tages.

 

 

Den zweiten Tag haben wir zunächst auf der Magnificent Mile gestartet. Die Einkaufsstraße ist – wie der Name bereits erahnen lässt – 1 Meile lang und führt vom Chicago River Richtung Norden. Mehr als 460 findet man auf der Magnificient Mile, dazwischen 275 Restaurants, 60 Hotels und unzählige weitere Attraktionen. Außerdem steht dort auch eines der ältesten Gebäude Chicagos’, der Old Water Tower, aus dem Jahr 1869, indem heute die Touristen-Information untergebracht ist.

 

 

Nach einem ausgiebigen Shopping-Trip sind wir anschließend  in Richtung Lake Michigan spaziert. Der See hat einen insgesamt über 45 km langen Badestrand, der in den Sommermonaten extrem gut besucht ist. Nicht nur die Strandpromenade, auch die Parkanlagen laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Nur ein paar Meter entfernt ist der Navy Pier, eine der größten Touristenattraktionen Chicagos, die sich über eine Landzunge von etwa einem Kilometer Länge erstreckt. Neben einem Kino, einem Riesenrad und dem Chicago Childrens Museum kann man vom Pier aus Sightseeing-Touren mit dem Boot unternehmen, mit dem Speedboat fahren oder an einer der Dinner Cruises auf einer eleganten Yacht teilnehmen. In den Sommermonaten gibt es am Navy Pier zwei Mal wöchentlich mittwochs und samstags ein Feuerwerk, das man sich auch von anderer Stelle aus sehr gut anschauen kann (mehr dazu gleich…). Da wir bis dahin noch einige Stunden Zeit hatten und uns nach der ganzen Lauferei der kleine Hunger befallen hat, ging es wieder zurück in die Innenstadt. Durch Zufall haben wir in einer Seitenstraße Molly’s Cupcakes entdeckt, einen Laden wo die sündhaftesten Cupcakes verkauft werden und man auf süßen Schaukeln Platz nehmen kann, während man auf seinen Kaffee wartet. Definitiv ein kleiner Geheim-Tipp!

 

 

Mit Zucker und Koffein versorgt ging es dann nochmal die Parkanlagen am Ufer des Chicago Rivers entlang bis es dunkel wurde. Und dann….wollten wir unbedingt das Feuerwerk am Navy Pier sehen. Aber aus einer anderen Perspektive. Eine Freundin hat mir zuvor den Tipp gegeben, den Signature Room at the 95th zu besuchen. Der Wolkenkratzer war mal das höchste Hochhaus der Welt und beherbergt ebenfalls eine Aussichtsetage, das Skydeck, im 94. Stock. Was die wenigsten wissen ist, dass sich ein Stockwerk höher eine Bar bzw. ein Restaurant befindet. Statt also 18,90 Dollar für den Besuch der 94. Etage auszugeben, kann man für das gleiche Geld eine Etage höher die gleiche Aussicht genießen, dazu einen Cocktail schlürfen und das Feuerwerk am Navy Pier beobachten! Wir hatten an dem Abend das besondere Glück sowohl die bunten Raketen zu sehen, als auch kurze Zeit später ein aufziehendes Gewitter – quasi mittendrin statt nur dabei- zu beobachten. Es ist schon etwas seltsam, wenn man das Gefühl hat, der Wolkenkratzer bewegt sich im stürmischen Wind. Da musste auf jeden Fall zur Beruhigung noch ein Cocktail bestellt werden.

 

 

Damit war unser 2-tägiger Aufenthalt in Chicago auch schon rum, denn am nächsten Tag ging es dann zurück nach Kanada. Diesmal allerdings in den frankokanadischen Teil, nämlich nach Montréal.  Mehr dazu im dazugehörigen Blog-Post…

 

Bis dahin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Toronto – Liebe auf den zweiten Blick

 

Unser Kanada- und USA-Trip ist nun schon eine Weile her (Juli) und ich habe wirklich überlegen müssen, ob ich den Blog-Beitrag dazu noch schreibe oder nicht. Aber es wäre schade, wenn ich die Bilder und Eindrücke nicht teilen würde. Also…

Toronto war Liebe auf den zweiten Blick. Als europäische Durchschnittstouristin bin ich es bis dato gewohnt gewesen, in komfortablen Hotels in direkter Innenstadtlage zu „residieren“ (#firstworldproblems). Das war in Toronto leider nicht möglich beziehungsweise lag nicht in meinem Reisebudget für einen einwöchigen Aufenthalt. Wir haben daher ein Zimmer in einem der unzähligen Guest Houses der Stadt gebucht. Das Haus lag in einer Nebenstraße in Upper Jarvis, das Zimmer war ein etwa 15 qm großer Raum. Zwar mit eigenem Bad, das war aber irgendwie mitten ins Zimmer gemauert. Der erste Eindruck war also nicht der beste und ich habe mich am Ende des ersten Tages wirklich gefragt, ob das so eine gute Idee war.

 

Ausblick vom “The 180”

 

Der zweite Tag brachte – zum Glück – die Wende: Wir kennen zum Glück einen sehr lieben Menschen (und den besten Touri-Guide) in Toronto, die uns an die Hand genommen und uns ihre Heimatstadt gezeigt hat. Der Startpunkt der Tour war schon genial gewählt: „The One Eighty“, eine Bar beziehungsweise ein Restaurant im 51. Stock des Manulife Centers mit direktem Blick auf die Skyline und den Lake Ontario, bei Margaritas und Pizza. Mittags um 12 Uhr wohlgemerkt, aber in Deutschland war es dank Zeitverschiebung ja quasi schon 18 Uhr. Also who cares?!

 

Kensington Market

 

Kensington Market

 

Nach diesem beeindruckenden Ausblick, der eine ganz neue Perspektive und Meinung über die Stadt eröffnete, ging es dann zur eigentlichen Besichtigungstour. Erster Stopp: Kensington Market. Eingetaucht in das alternative Flair dieses Viertels mit den vielen bunten Häusern, den einzigartigen Bars, Restaurants und Second-Hand-Läden und immer eingehüllt von dem Duft von Räucherstäbchen, frisch gemahlenem Kaffee und Mitteln, die hierzulande unters Betäubungsmittelgesetz fallen würden, war die anfängliche Skepsis gegenüber Toronto verflogen. Es mag auch an unserem besonderen Guide gelegen haben, die uns mit großer Begeisterung ihre Heimat gezeigt hat, aber spätestens am zweiten Abend hatte mich Toronto überzeugt.

 

Chinatown

 

In den folgenden Tagen habe ich mir so viel wie möglich angesehen. Vieles zu Fuß, da die Stadt auf der Karte viel größer erscheint als sie tatsächlich ist, alles andere mit dem gut vernetzten Nahverkehrssystem. Auch das habe ich erst nach einigen Tagen zu schätzen gelernt, denn in Toronto gibt es nur vier U-Bahn-Linien. Gerade mal zwei davon durchqueren die Innenstadt: Die 1 (gelbe Linie) in einer U-förmigen Anordnung und die 2 (grün) horizontal. Dazwischen fahren Straßenbahnen oder Busse von Norden nach Süden oder von Westen nach Osten. Alles ausgehend vom Lake Ontario, dem kleinsten der fünf nordamerikanischen Seen. Grundsätzlich ist der See immer ein guter Anhaltspunkt, um sich in Toronto zu Recht zu finden, denn er liegt südlich der Stadt und ist eine prima Orientierungshilfe.

 

Sugar Beach

 

Der Lake Ontario prägt maßgeblich das Flair von Toronto, sorgt zum einen für angenehm warmes, zeitweise sogar heißes Klima in den Sommermonaten (bis zu 35 ° Celsius) und speichert die Wärme für die kältere Jahreszeit, so dass es nicht arktisch kalt wie in anderen Regionen Kanadas wird und der Region sogar regelmäßige Eiswein-Ernten ermöglicht. Die Kehrseite der Medaille sind allerdings heftige Schneefälle im Winter, durch den sogenannten lake effect (mehr dazu unter http://www.beste-reisezeit.org/pages/amerika/kanada/toronto.php).

 

Toronto Town Hall

 

In Toronto gibt es einiges zu sehen. Angefangen bei den unterschiedlichen Vierteln wie Kensington Market, Chinatown, Little Italy, dem Fashion District entlang der Queen Street oder dem Shopping District in Downtown. Hier kann man sich zum Beispiel bei schlechtem Wetter die Zeit im Eaton Centre oder in den anderen unterirdischen Shopping-Malls vertreiben. Etwas exklusivere Shopping-Möglichkeiten gibt es im nördlichen gelegenen Yorkeville, entlang der Bloor Street, die auch gerne als die kanadische Antwort auf die Fifth Avenue in New York bezeichnet wird. Hier reiht sich ein Designer Store an den nächsten.

 

Royal Ontario Museum

 

Wer sich eher mit Kunst & Kultur beschäftigen möchte, kommt bei den verschiedenen Museen Torontos auf jeden Fall auf seine Kosten: Das Royal Ontario Museum beherbergt eine große völkerkundliche Sammlung mit Dinosauriern, zur Geschichte und Kultur der verschiedenen Kontinente und natürlich der Geschichte, Kultur und Artenvielfalt Kanadas. Das Gebäude ist allein schon ein Highlight, weil es 2006 nach dem Entwurf des Architekten Daniel Libeskind umgebaut wurde und jetzt ein riesengroßer Kristall aus der Fassade ragt. Auch die Art Gallery of Toronto ist durch ihre besondere Architektur kaum zu übersehen. Sie ist eines der größten Museen Nordamerikas und zeigt kanadische und europäische Kunst. Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere, diese alle aufzuzählen würde den Umfang des Artikels aber sprengen.

 

Casa Loma

 

Sehenswert fand ich auch die Casa Loma, ein Herrenhaus, das nach dem Vorbild europäischer Schlösser nachgebaut wurde und als das einzige Schloss Nordamerikas gilt. Von 1911 bis 1914 errichtet, hat der Prachtbau schon zu damaligen Zeiten 3,5 Millionen kanadische Dollar gekostet. Hausherr Henry Pallett musste aber nach dem ersten Weltkrieg wieder ausziehen, da er während der Wirtschaftskrise große Teile seines Vermögens verloren hatte. Mittlerweile ist sie im Besitz der Stadt Toronto und der Öffentlichkeit als Museum zugänglich. Immer wieder dient sie auch als Schauplatz für diverse Filme wie zum Beispiel der X-Men-Reihe. Da sie zu den meistbesuchtesten Attraktionen von Toronto zählt empfehle ich – wie bei allen anderen Touristenmagneten – den Besuch auf den frühen Morgen, direkt nach Eröffnung zu legen.

 

Distillery District

 

Zwei meiner persönlichen Highlights waren der St. Lawrence Market sowie das Distillery District. Ersterer ist eine große Markthalle, in der man alle möglichen Lebensmittel, Gewürze und Speisen aus allen Herren Ländern probieren und kaufen kann. Das Distillery District ist – wie der Name bereits vermuten lässt – eine ehemalige Distillerie, auf deren Gelände nun einzigartige Shops und Restaurants untergebracht sind. Definitiv einen Besuch wert!

 

Dog Fountain

 

Iron Building

 

Market Street Catch

 

Für mich war das bestimmt nicht mein letzter Besuch in Toronto. Zum Einen habe ich nach einer Woche noch lange nicht alles gesehen, obwohl ich von morgens bis abends unterwegs war. Zum Anderen bin ich völlig begeistert von den Kanadiern, die einfach so unfassbar nett und zuvorkommend sind, dass wir uns bei Weitem eine Scheibe davon abschneiden können.

 

Yonge Dundas Square

 

CN Tower

 

Aussicht vom CN Tower

 

Billy Bishop Airport

 

Allan Gardens

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Wien – Meine Top 3

 

Wien – Bundeshauptstadt Österreichs, kaiserliche Residenzstadt, Heimat des echten Wiener Schnitzels und meine absolute Lieblingsstadt! Keine andere Metropole besitzt so viel Schönheit und Flair oder bietet ein so reichhaltiges Angebot an Kunst & Kultur. Hier ist meine Top 3 der schönsten Wiener Locations:

 

#1 Schloss Schönbrunn

Der ehemalige kaiserliche Sommersitz der Habsburger gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist die wohl meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Wien. Das Schloss hat insgesamt 1.441 Räume, von denen 45 besichtigt werden können. Aber auch außerhalb des gelben Prachtbaus gibt es einige Attraktionen, die es zu besuchen lohnt: Angefangen bei dem wunderschönen Schlosspark mit dem Irrgarten, der Gloriette und dem Kronprinzengarten, dem Tiergarten sowie dem Palmen- und dem Wüstenhaus. Das ganze Jahr über beeindrucken die gepflegten Parkanlagen und laden zum Spazieren und Verweilen ein. In der Vorweihnachtszeit findet im Schlosshof ein wunderschöner Christkindlmarkt statt.

Schönbrunner Schlossstraße, 1130 Wien                           U-Bahn-Haltestelle: Schönbrunn

https://www.schoenbrunn.at/

 

Schloss Schönbrunn in Wien: Sommersitz des Habsburger Kaiserpaares Elisabeth und Franz

 

Der Eingang zum Schlosspark von Schönbrunn

 

Der Schlosspark mit Neptunbrunnen und Gloriette im Hintergrund

 

Rosenbogen im Schlosspark von Schönbrunn

 

Der Neptunbrunnen im Schlosspark von Schönbrunn

 

Die Gloriette auf dem Schönbrunner Berg

 

Schön bis ins kleinste Detail

 

#2 Der Wiener Naschmarkt

Ein Trip nach Wien ohne einen Abstecher zum Naschmarkt ist eigentlich undenkbar! Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum ich nach 5 Besuchen in Wien immer noch nicht das Belvedere gesehen habe: weil der Besuch der Marktstände zwischen der Linken und Rechten Wienzeile halt immer dazu gehört und dafür meist das Belvedere wieder aus der Planung fällt. Der Name ist Programm und Naschen auf jeden Fall erwünscht! Von den verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, über Fleisch, Geflügel und Fisch bis hin zu Nüssen, Trockenobst, Gewürze aus aller Herren Länder und süßen Gaumenfreuden. Aber auch Hochprozentiges, erlesene Weine und unzählige Teesorten – Hier gibt es alles, was das kulinarische Herz begehrt.

Der Naschmarkt hat eine lange Tradition, seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es diese Wiener Institution schon an diesem Ort. Im Laufe der Zeit sind zu den Verkaufsständen auch Restaurants hinzugekommen. So kann man nach dem Bummel über den Markt in einem der vielen Cafés und Restaurants zu Mittag essen. Auch hier gibt es eine breite Auswahl: Von der traditionellen Küche über asiatische Spezialitäten, aber auch mediterrane oder orientalische Köstlichkeiten findet man zuhauf.

 

Wienzeile, 1060 Wien                                  U-Bahn-Haltestelle: Kettenbrückengasse

http://www.wienernaschmarkt.eu/

 

Der Wiener Naschmarkt zwischen der Linken und Rechten Wienzeile

 

Obst oder Gemüse: Der Naschmarkt hat alles, was das kulinarische Herz begehrt!

 

Obst- und Gemüsestand auf dem Naschmarkt

 

Bei Staud’s gibt es Gelees und Konfitüren, aber auch besonderen Essig und hervorragende Öle

 

Essen bei Neni: Im Ofen gegarte Auberginen (Melanzani) mit selbstgebackenem Fladenbrot

 

Essen bei Neni – Teil 2: Würziges Baba Ganoush, ein Dip aus Auberginen und Sesampaste, serviert mit Fladenbrot

 

#3 Wiener Rathaus

Ich kann mir die Fragen fast denken, die bei diesem Titel aufkommen: Wieso denn das Rathaus? – Ganz einfach: Nicht nur, dass die Schönheit im Neugotischen Stil allein für Architektur-Liebhaber ein wahres Highlight ist, sie hat darüber hinaus auch noch einiges zu bieten. Das Rathaus beziehungsweise die Fläche davor ist über das Jahr verteilt oft Schauplatz von Veranstaltungen: Im Winter beherbergt der Wiener Rathausplatz einen der schönsten Christkindlmärkte der Stadt. Neben unzähligen Ständen ist das Rathaus hell be- und erleuchtet und die Bäume in den Parkanlagen mit riesengroßen Lampions geschmückt. Im Sommer finden hier Festivals zu Film, Musik und Genuss statt – zum Beispiel das Street Food Festival im Juni. Und das Beste daran: Der Eintritt ist frei! Eine Übersicht über die Veranstaltungen findet ihr hier.

Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien                                U-Bahn-Haltestelle: Rathaus

http://www.wiener-rathausplatz.at/

 

Das Wiener Rathaus: Eine barocke Schönheit im Neugotischen Stil

 

Die detailreiche Fassade des Wiener Rathauses

 

Das Wiener Rathaus beim Street Food Festival im Sommer 2017

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