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Ordnung

Frühjahrsputz & Vorratsschrank-Organisation

 

Kennt ihr das? Ihr wollt nur eine Dose Tomaten aus dem Schrank holen. Ihr macht die Tür auf und …: Entweder, sie geht gar nicht erst auf, weil sie wegen irgendetwas klemmt oder euch fällt direkt etwas entgegen. Oder ihr müsst euch erstmal durch Massen von Lebensmitteln kämpfen, bis ihr die eine Dose Tomaten findet. Das ist gefühlt das tägliche Szenario mit meinem Vorratsschrank. Es macht mich wahnsinnig! Zeit also, dem Drama ein Ende zu bereiten und mal wieder für Ordnung zu sorgen. Aber wo zur Hölle soll man bei dem Chaos anfangen?

 

 

 

 

Step 1: Ausräumen & aussortieren

Also, ran an die Dosen – erstmal habe ich alles ausgeräumt und sortiert. Dabei konnte ich schon mal die Verfallsdaten gecheckt und die Sachen entsorgt, die abgelaufen sind. Alles, was noch haltbar ist, habe ich in Produktgruppen zusammengefasst, um später einen besseren Überblick zu haben, was wie viel Platz braucht.

 

Step 2: Saubermachen

Als der ganze Kram erstmal draußen und aussortiert war, kam einiges an Staub, Schmutz und Krümeln zutage. Also weg damit! Ich persönlich bin bei solchen Sachen immer sehr bequem und schmeiße den Staubsauger an. Damit erwischt man auch das kleinste Zuckerkörnchen in der hinterletzten Schrankecke. Anschließend habe ich die Schubladen mit einer Lauge aus Wasser, Spülmittel und Essig (weil antibakteriell) ausgewischt… You never know, was sich im Laufe der Zeit in so einem Schrank ansammelt!

 

 

 

Step 3: Fächer aufteilen & einräumen

Jetzt ging es ans Eingemachte (kleiner Wortwitz)! Bei uns wird vor allem die Gewürzsammlung täglich benutzt. Deshalb musste diese am leichtesten erreichbar und auf einer angenehmen Höhe aufbewahrt werden. Auch Essig, Öl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Kartoffeln werden hier oft verwendet, weshalb ich sie auf die unteren Schubladen aufgeteilt. Damit das Chaos aber nicht in zwei Wochen von vorne anfängt, habe ich mir verschiedene Behältnisse für die Aufbewahrung besorgt: Essig und Öl haben nun ihren Platz in einem BRANKIS Korb von IKEA, den ich mit einem Rest schwarzer Kreidefarbe von einem DIY-Projekt gestrichen habe. Für die “losen” Produkte habe ich mich für die KORKEN Vorratsgläser entschieden. Da ich nirgendwo schöne Gewürzgläser gefunden habe, die kein Vermögen kosten, hab ich einfach eine Zeit lang die leeren Gläser von meinem ALNATURA Erdnussmus gesammelt und die Gewürze dort hinein gefüllt. Damit sind sie luftdicht verschlossen, ich hab Geld gespart und dazu noch was für die Umwelt getan (#upcycling). Außerdem haben die Gläser die perfekte Größe für meinen IKEA-Gewürzregal-Hack!

 

IKEA-Gewürzregal-Hack

Da ich nämlich weder bei Amazon noch sonstwo ein kleines Regal finden konnte, mit dem ich die Gewürze auf zwei Etagen lagern kann, musste ich mir einen kleinen Hack einfallen lassen: Ich hab mir die dafür die PLEJA Briefablage gekauft und zweckentfremdet, weil sie genügend Platz für die vielen Gläser hat und aus zwei Etagen besteht, die man aufeinander stellt. Jetzt stehen im obersten Fach die Gewürze, die wir am meisten brauchen und unten alles, was eher seltener zum Einsatz kommt. Um auf einen Blick zu sehen, was in welchem Glas versteckt ist, habe ich mir Etiketten von Depot gekauft und diese mit einem Edding, der auch auf unebenen Flächen nicht verläuft, beschriftet.

 

 

 

IKEA-Hack Teil 2: Ein neues Zuhause für Kartoffeln und Zwiebeln

Jetzt musste nur noch der untere Teil des Schranks mit Essig, Öl, Kartoffeln Zwiebeln und der Vorratsabteilung aufgeteilt werden. Für Letztere brauchte ich auf jeden Fall eine getrennte Aufbewahrungsmöglichkeit. Auf Pinterest findet man dafür viele Ideen und IKEA-Hacks wie beispielsweise Zeitschriftensammler. Da ich es allerdings gerne einheitlich habe und auch hier eine Aufbewahrungsmöglichkeit auf zwei Etagen besser ist, musste hier wieder die PLEJA Briefablage herhalten. Die habe ich mit zwei zurechtgeschnittenen PIPIG Tischsets ausgelegt, damit Kartoffeln und Zwiebeln wirklich keinerlei Berührungspunkte haben, und die Kartoffeln unten noch etwas besser vor Licht geschützt sind.

 

 

 

Step 4: Fertig!

Ladies unnd Gentleman, darf ich vorstellen: Ein aufgeräumter Vorratsschrank! Anstatt schon genervt den Schrank aufzumachen, freue ich mich jetzt sogar jedes Mal ein bisschen, wenn ich das Ergebnis dieses Frühjahrsputzes sehe. Und bis jetzt hat sich das neue System auf jeden Fall bewährt und es sieht immer noch alles schön ordentlich aus. Da macht das Kochen wieder mehr Spaß als vorher! Haltet mich für komisch, aber ich finde solche Putzaktionen immer unfassbar entspannend. Ausräumen, wegschmeißen und neu einsortieren hat sowas erleichterndes und ist jedes Mal aufs Neue Yoga für den Kopf. Deshalb wird das auch garantiert nicht der letzte Post zum Thema Frühjahrsputz bleiben. Stay tuned…

Blumen

Von Hühnern und Blumen: Die Ranunkel

 

Einen schönen 1. Mai! Und auch wenn heute der Tag der Arbeit ist, und diese damit gefeiert wird, dass man sie quasi ruhen lässt, hab ich den freien Tag  mal wieder dafür genutzt, um mich mit einer meiner liebsten Schnittblumen zu beschäftigen. Denn jeden Frühling freue ich mich auf Ranunkeln! Botansich korrekt bezeichnet man die Blumen mit den zart gefüllten Blüten als Asiatischen Hahnenfuß (Ranunculus asiaticus). Der Name stammt von der eigenartigen Form ihrer Blätter, der eben an die Füße von Hühnern erinnert. Ihre Blütezeit sind die Monate März bis Juni, in denen sie sowohl in den Gärtnereien als auch bei Floristen angeboten werden. Sie ist in den verschiedensten Farben erhältlich. Mit dem Wonnemonat Mai und dem damit verbundenen Beginn der Hochzeitssaison findet man sie derzeit vor allem in pastelligen Tönen in Brautsträußen und -Gestecken.

 

 

Egal ob einzeln oder als Strauß in Kombination mit Schleierkraut oder anderem Grün: Ranunkeln machen in der Vase immer eine gute Figur. Der wunderschöne Frühlingsbote kann als Topfpflanze auch im Garten ausgepflanzt werden, ist meist allerdings nur einjährig und muß demnach jedes Jahr aufs Neue gesetzt werden. Ranunkeln können gleichermaßen sonnig und schattig stehen, so lange sie genug Wasser bekommen und der Boden durchlässig ist.

 

 

 

 

Aber Obacht: Trotz ihrer Schönheit ist die Ranunkel mit Vorsicht zu genießen! Sie ist leicht giftig, daher besser nicht in der Nähe von Kleinkindern und Tieren aufstellen!

 

DIY

DIY: Upcyclen von Terrakotta-Blumentöpfen

 

Und plötzlich ist der Frühling da! Ich hab mich zwar lange darauf gefreut, jetzt muss ich aber ehrlich gestehen, dass mir der Übergang zwischen dem gefühlt ewigen Winter und den fast sommerlichen Temperaturen doch etwas abrupt vorkam. Unter anderem auch, weil meine Terrasse und die Blumenbeete noch im Winterschlaf lag. Also habe ich die Urlaubswoche und die letzte Frühsommerwoche dazu genutzt, um beides mal wieder auf Vordermann zu bringen. Ganz oben auf der To Do-Liste standen meine Blumentöpfe: Mal abgesehen von den halb abgestorbenen Pflanzen und dem Unkraut darin, fand ich dieses Terrakotta-Orange leider noch nie schön. Dazu bildete es zu den moosbewachsenen Steinplatten einen sehr unschönen Kontrast. Töpfe aus Plastik kommen für mich allein schon deshalb nicht in Frage, weil sie zum Einen unheimlich teuer sind und zum Anderen im Winter leider überhaupt keinen Frotsschutz bieten. Da sind mir die -zwar leider hässlichen- Tontöpfe dann doch lieber… Die andere Hälfte meiner Blumentöpfe hatte ich vor etwa 4 Jahren schon mal mit Wandfarbe weiß gestrichen. Die Kandidaten hatten ihre beste Zeit aber nun auch mehr als hinter sich und brauchten mal wieder einen frischen Anstrich.

 

 

In der Hoffnung, dass die Farbe diesmal vielleicht sogar noch etwas länger hält, hab ich in diesem Jahr zu Fassadenfarbe gegriffen. Nachdem die Wandfarbe irgendwann anfing abzubröckeln und Versuche mit Lack leider gescheitert sind, da die Farbe unschön abblättert und nicht mehr überstreichbar war, mussten dieses Jahr härtere Geschütze aufgefahren werden! Wer nicht zufällig noch Überbleibsel vom letzten Hausanstrich übrig hat, kann Fassadenfarbe für unter 10 Euro im praktischen 1 Liter-Eimer im Baumarkt seines Vertrauens kaufen. Das Schöne daran: Sie lässt sich einfach auftragen, kann mit Vollton-Farbe in jede beliebige Nuance abgetönt werden, ist auf umweltfreundlicher Wasserbasis und trotzt Wind und Wetter.

 

Material:

Alte Blumentöpfe: Ebay-Kleinanzeigen

Fassadenfarbe: Schöner Wohnen Fassadenfarbe

Lackierwalze aus Schaumstoff: Baumarkt

Pinsel: Amazon.de

 

 

Wer keine alten Töpfe zum Upcyclen hat, kann sie zuhauf gebraucht bei Ebay-Kleinanzeigen für wenig Geld finden. Ich persönlich finde es auch sehr schön, wenn der Blumentopf ein Muster oder eine besondere Struktur hat. Dann kommt die Farbe nochmal besser zur Geltung.Bei alten Blumentöpfen empfehle ich, diese vor dem Streichen mit einem Stahl-Schwamm von Schmutz zu befreien. Falls sich – wie in dem Fall meiner Töpfe- Moos darauf angesammelt hat, kann dies mit einer Lösung aus Essig und Wasser, mithilfe eines Schwamms, abgewaschen werden. Danach sollte der Blumentopf aber gut durchtrocknen bis er dann gestrichen wird. Wie man streicht brauche ich vermutlich nicht zu erklären. Aus Erfahrung hab ich aber gelernt, dass eine einfache Schaumstoff-Walze und ein Pinsel sehr gute Dienste leisten. Um ein gleichmässig deckendes Ergebnis zu erzielen, habe ich in 2 mal gestrichen und dazwischen jedes Mal eine Pause zum Trocknen der Farbe eingelegt. Bei gutem, trockenen Wetter ist das aber innerhalb weniger Stunden erledigt.

 

Viel Spaß beim Upcyclen,

 

 

 

 

 

 

 

 

Ordnung

Frühjahrsputz – Überflüssige Dinge

 

Der Frühling ist da und damit auch die perfekte Gelegenheit für den seit langem notwendigen Frühjahrsputz! Für mich gehört es einfach zum Frühlingsanfang dazu, den Staub und Krempel, der sich den lieben langen Winter über in der Wohnung angesammelt hat, loszuwerden und dann mit weniger Ballast in die neue Saison zu starten.

 

Angefangen habe ich in diesem Jahr mit dem Ausmisten von Sachen, von denen man definitiv zu viele hat. Und ich denke, wenn ihr mal bei euch nachschaut, werdet ihr mir bei dem einen oder anderen Artikel garantiert beipflichten. Hier ist meine offizielle Top 5 der überflüssigen Dinge für 2018:

 

 

Abgelaufene Kosmetik

Ich glaube, jede von uns hat mindestens 10 Teile im Badezimmerschrank, die man in Bezug auf Hygiene und Gesundheit schon seit ewigen Zeiten nicht mehr benutzen dürfte. Für Mascara gilt (leider): Weg damit, wenn sie älter als 6 Monate ist. Bei Lidschatten, der nicht offen im Bad stand (Achtung, Schimmelgefahr!) kann man etwas nachsichtiger sein. Aber auch diese sollten spätestens nach 2 Jahren in der Tonne landen. Lippenstifte haben nach Anbruch ebenfalls eine Haltbarkeit von 2 Jahren und für Cremes und Lotions heißt es nach 12 Monaten bereits “bye bye“!

 

Modeschmuck

Wie war das noch: Jeder Trend im Bereich Fashion wiederholt sich irgendwann. Also bloß nichts wegwerfen, es könnte ja in 10 Jahren wieder hip sein…! Das mag für Designer-Kleidung und Accessoires zutreffen, aber eher nicht für die XXL-Statement-Kette von H&M aus der Sommersaison 2015. Die ist nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit bis dahin komplett mit Grünspan übersät und damit zwar ein Hingucker, aber nichts, mit dem man positiv auffällt.

 

 

Zeitschriften und Kataloge

Zwei Mal im Jahr der H&M-Katalog mit Outfit-Inspirationen, im Sommer der IKEA-Katalog mit den neuesten Wohntrends und dazwischen Instyle, Vogue und Co. mit Styling-Ideen, die man vielleicht irgendwann nochmal braucht, Artikel, die man unbedingt noch lesen wollte oder Rezepte, die man irgendwann nachkochen will…. Was in den meisten Fällen dann doch nicht mehr eintrifft. Und bis dahin ist die Styling-Idee dann sowas von Sommerkollektion 2013, oder die Diätrezepte auch längst kein Thema mehr. In meinem Wohnzimmer allein befinden sich derzeit 8 Zeitschriften und Kataloge, die ich nie wieder angerührt habe. Statt in Papierform sammle ich Styling-Ideen ab sofort lieber digital via Pinterest. Die Druckausgaben können also nach dem Lesen getrost ins Altpapier wandern.

 

Sportkleidung & Lounge Wear

Die 5 ausgemusterten T-Shirts? – Kann man noch zum Sport anziehen. Und wenn nicht dort, dann reicht es auf jeden Fall noch zum Rumgammeln auf der Couch. So oder so ähnlich erkläre ich mir die geschätzt 15 T-Shirts und unzähligen abgetragenen Leggings, die in der untersten Schublade meines Schranks vor sich hinvegetieren. Mal abgesehen davon, dass der Postbote wahrscheinlich erschrickt, wenn ich in dem einen oder anderen „Lounge Wear Outfit“, wie man Neudeutsch den Gammel-Look bezeichnet, die Türe öffne, weniger ist bekanntlich mehr. Gleiches gilt für diverse Sportsachen, die ihre besten Tage schon lange hinter sich haben. Und dann schaffe ich lieber Platz für neue Sportkleidung, die mich dann vielleicht auch eher zum Sport motiviert als ausgeleierte und verwaschene T-Shirts.

 

 

Abgelaufene Lebensmittel

Was sich da im Laufe des Jahres an Lebensmitteln in einem Kühlschrank so ansammelt. Neben den Produkten für den Täglichen Bedarf wie Gemüse, Eier und Konsorten, gibt es da immer mal wieder das Eine oder Andere, was man mal nur für ein bestimmtes Rezept angeschafft und dann in den Tiefen des Kühlschranks vergessen hat. Höchste Zeit also, sich mal wieder einen Überblick zu verschaffen, und Abgelaufenes und Verdorbenes zu entsorgen.

 

Ich würde mich freuen, wenn ich Euch auch zum Ausmisten und Aussortieren animieren kann.

Schönen Sonntag!

DIY

DIY Adventskranz mit Moos

Advent, Advent ein Lichtlein brennt… Nächstes Wochenende ist es wieder soweit: Mit dem Beginn der Adventszeit startet auch der Weihnachtscountdown. Im Gegensatz zu den Jahren davor bin ich dieses Jahr aber darauf vorbereitet und habe sogar schon den Adventskranz fertig! Eigentlich bin ich sonst immer der Typ „auf den letzten Drücker“ und stehe dann mit schöner Regelmäßigkeit am Samstag vor dem 1. Advent ratlos in einem Deko-Laden und kaufe planlos alles, was ich so kurzfristig noch finden kann. Da mich meine Notlösungen dann aber leider nie begeistert haben, hab ich in diesem Jahr schon im Frühjahr damit begonnen, Inspirationen bei Pinterest zu sammeln. Entschieden habe ich mich für diesen simplen DIY-Kranz aus Moos. Ist mal etwas anderes als immer diese Tannenzweige, die nach wenigen Tagen halbtot herunterhängen und bei jeder kleinsten Erschütterung ihre Nadeln von sich werfen. Hier ist also nun für alle Kurzentschlossenen eine einfache DIY-Anleitung für einen wunderschönen Adventskranz, der mit der richtigen Handhabung lange hält.

 

 

Material:

1 kg Moos (gerne in verschiedenen Sorten)

1 Steckschaum-Kranz Ø 30 cm

1 großer Teller)

ca. 40 Patenthaften oder Strohblumennadeln

4 Kerzen

4 Adventskranz-Kerzenhalter

Deko-Material nach Belieben

ggf. etwas Sprüh-Schnee

 

Anleitung:

Den Steckschaum-Ring und das Moos etwa 30 Minuten vorher wässern. Dann ganz einfach das Moos auf dem Steckkranz platzieren und mit den Patenthaften feststecken. Anschließend die 4 Adventskranz-Kerzenhalter im Kranz befestigen. Sollten diese schief stehen oder etwas wackelig sein, mit weiterem Moos unterfüttern. Kerzen auf den Kerzenhaltern feststecken und die Deko nach Belieben auf dem Kranz verteilen und – wer mag kann- etwas Sprühschnee auftragen. Et voilá: Fertig ist er. Der wohl schönste Adventskranz, der diese Wohnung je geziert hat! Damit sich der hübsche Kerl auch wirklich bis zum 4. Advent hält empfehle ich, ihn entweder alle 2 bis 3 Tage mit Wasser zu besprühen, damit das Moos auch schön grün bleibt. Bei meinem Steckring ist ein Gieß-Rand aus Pappmaché drumherum, das macht die Angelegenheit für mich zum Glück ganz einfach, denn ich werde ihn einfach alle paar Tage gießen. Noch ein Tipp, um die Lebenserwartung des Kranzes erheblich zu verlängern: Wenn man ihn über Nacht raus auf den Balkon oder Terrasse die stellt hat man noch länger Freude daran. Nur bitte Vorsicht: Mit dem Platzteller drunter und vollgesogen mit Wasser wiegt mein Kranz etwa 5 kg! Und wo wir gerade bei den Safety instructions sind: Auch wenn die Kerzen festgesteckt sind, lasst den Kranz bitte nicht brennen und verlasst das Zimmer. Die Geschichten von unbeaufsichtigten Adventskränzen kann man leider immer wieder in den Zeitungen nachlesen. Und da hatte das nie ein gutes Ende. In diesem Sinne: Sänk ju vor spending jor teim hier, täik kär änd gud bei… Ich wünche Euch eine schöne Adentszeit mit euren Lieben.

 

P.S. Solltet ihr mein Experiment ausprobiert haben, freue ich mich über Bilder oder Kommentare!

 

Blumen

Inkalilie

 

Irgendwie ist das Thema Blumen hier in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Wie der Zufall so will, habe ich mir vor kurzem ein neues Objektiv für die Portrait-Fotografie zugelegt und dann auch noch diese südamerikanischen Schönheiten auf dem Wochenmarkt ergattert. Voilá: Die Gelegenheit, um dem Namen dieses Blogs mal wieder gerecht zu werden.

Die Inkalilie ist – wie die Bezeichnung vermuten lässt – eher in gemäßigten bis tropischen Gefilden zuhause: Dazu zählen Süd- und Mittelamerika, sowie Australien und Neuseeland. Sie ist vor allem als Schnittblume beliebt und wird besonders gerne als Highlight in Brautsträußen verwendet.

Auch unter dem botanischen Namen Alstroemeria Aurea bekannt, gibt es diese Lilienart in Gelb, Orange, Rosa, Pink und Weiß. Ihre Hauptblütezeit ist von Juni bis August.

 

 

 

 

 

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DIY

DIY: Marmortisch Makeover

 

Auf einem meiner Streifzüge durch die Sale-Ecke bei Depot hab ich neulich mal wieder einen Schatz entdeckt: Einen kleinen Beistelltisch aus Marmor, allerdings mit tiefen Kratzern auf der Tischplatte. Die Aussicht auf ein neues DIY-Projekt und die Tatsache, dass der Tisch nur noch die Hälfte des Originalpreises gekostet hat waren Grund genug, das gute Stück mit nach Hause zu schleppen.

 

Vorher: Kupferfarbenes Tischgestell…

 

… und tiefe Kratzer auf der Tischplatte.

 

Da ich leider kein Rosègold oder Kupfer mehr sehen kann, musste hier allerdings mehr als die Tischplatte überarbeitet werden. Nach einem kleinen Ausflug in den Baumarkt meines Vertrauens habe ich mich dazu entschlossen, das Gestell mit einem silber glänzenden Metallschutzlack zu streichen. Also erstmal die Tischplatte abschrauben und die Fusstopper entfernen. Nach einem gründlichen Anschliff mit 120er Schleifpapier habe ich eine Schicht Lack aufgetragen. Zuerst mit dem Pinsel und zum Ausgleichen direkt nochmal mit der Farbrolle hinterher. Nach 12 Stunden Trocknungszeit mussten nur noch ein paar kleinere Nasen weggeschliffen werden, bevor die zweite Schicht lackiert werden konnte.

 

Danach war dann die zerkratzte Tischplatte an der Reihe. Irgendwo im Netz habe ich gelesen, man solle Marmor mit 200er, 400er und 1000er Schleifpapier abschleifen, leider waren diese Körnungen in keinem Baumarkt verfügbar und – Überraschung – auch Amazon konnte mir nicht weiterhelfen. Schlussendlich musste dann jeweils ein Anschliff mit 180er, 600er und 800er Papier reichen.

 

Gründlicher Anschliff mit Schleifpapier für Metall in 120er Körnung als Vorbereitung für die Lackierung.

 

 

Kleiner Tipp für bequeme Menschen: Wenn man die Lackwanne in eine Plastiktüte steckt, ist die Reinigung im Anschluss nur noch eine Sache von Sekunden!

 

 

Schleifpapier für Stein in 180er, 600er und 800er Körnung zum Ausgleichen und Polieren der Marmorplatte.

 

 

 

 

Um den Stein vor Wasser zu schützen wird er mit Stein-Versiegelung dünn (!!!) eingerieben. Überschüssige Produktmengen sofort mit einem Küchenkrepp abnehmen, sonst bilden sich Schlieren.

 

Et voilá: Frisch lackiert und poliert.

 

 

 

 

Tisch: Depot (ähnliche Tische hier und hier)

Schleifpapier für Stein & Metall: erhältlich in jedem gut sortierten Baumarkt

Stein-Versiegelung: Mellerud

 

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Blumen

Große Liebe von April bis Juni: Die Pfingstrose

 

 

Es ist Pfingsten, was darf hier also in der Rubrik Blumen auf gar keinen Fall fehlen? – Richtig! Die Pfingstrose! Für mich ist das eine der schönsten Blumen überhaupt und ich freue mich immer wieder auf die Zeit von Ende April bis Anfang Mai, wenn sie Saison hat.

 

Die Päonie, wie sie auch genannt wird, ist Symbol für Wohlstand und – man hätte es sich auch denken können – Schönheit. Als Dekoration funktioniert sie nicht nur im Blumenstrauß. Leider sind Pfingstrosen sehr kurzlebig und halten nur einige Tage in der Vase. Um so lange wie möglich Freude daran zu haben, empfiehlt es sich die  Schönheiten mit noch geschlossenen Blütenknospen zu kaufen. Sie sind außerdem sehr wärmesensibel und verblühen so noch schneller. Wer die Lebensdauer verlängern möchte, sollte zum Einen warme Standorte vermeiden und zum Anderen Zucker ins Wasser geben. Dieser dient als Nährstoff und verlängert die Lebensdauer.

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DIY

DIY: Vintage-Tablett mit Chalky Paint

 

Ich bin so ein Schnäppchen-Opfer: Ich kann an extrem reduzierten Teilen nur schwer vorbeigehen. Auf diesem Weg hat es schon das eine oder andere Kleidungsstück in meinen Kleiderschrank geschafft, was ich mir – sind wir mal ganz ehrlich – zum ursprünglichen Verkaufspreis im Leben nicht gekauft hätte. Ist der Preisnachlass aber größer als 50 Prozent meldet sich bei mir sofort das Belohnungszentrum in meinem Hirn und sagt “Das musst Du kaufen! Das ist um die Hälfte günstiger. Da sparst Du Geld!” Das ist so ein Phänomen, dass man sich tatsächlich denkt, man spart Geld, indem man es ausgibt. Kurios!

So bin ich auch zu meinem neuen DIY-Projekt gekommen: Ein riesengroßes, weißes Tablett, das ich bei   Depot in der Sale-Ecke entdeckt habe. Das gute Stück hatte zwar einige Macken und Kratzer, war aber von 24.95 € auf 5 € reduziert. Alarm im Vorderhirn! Ich hab nicht lange überlegt, mir das Tablett unter den Arm geklemmt und bin damit zur Kasse gestiefelt.

 

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Zuhause angekommen habe ich dann stundenlang Pinterest durchforstet, auf der Suche nach einem neuen Look für das Schnäppchen. Da auch ich dem Marmor-Hype verfallen bin, aber leider keine Möglichkeit gefunden habe, wie man auf ein Tablett von der Größe ein Marmor-Muster zaubert, habe ich dann den Krakelier-Effekt für mich entdeckt: Dabei werden zwei (unterschiedliche) Farbschichten auf ein Objekt aufgetragen. Dazwischen wird ein Krakelier-Medium gestrichen, so dass die obere Lackschicht reißt und die untere durchscheint. Teilweise kann man das wohl erreichen, indem man Leim zwischen den beiden Farben aufträgt oder die zweite Farbschicht mit einem Föhn trocknet. Das war mir nur etwas zu unsicher, deshalb habe ich zu einem fertigen Krakelierlack aus dem Bastelbedarf gegriffen. Da ich bei mehreren Rezensionen auf Amazon gelesen habe, dass man besser alle Produkte vom gleichen Hersteller nimmt und ich ohnehin ein mattes Finish haben wollte, habe ich mir zwei Chalky Finish Farben von Rayher mit dem passenden Krakelierlack und ultramattem Lack zm Versiegeln gekauft.

 

 

Material:

120er Schleifpapier zum Vorbereiten

Chalky Finish Weiß

Chalky Finish Ebenholz

Chalky Finish Krakelier-Medium

Chalky Finish Klarlack ultramatt

 

Die Chalky Farben waren mit je ca. 10 € für 236 ml für meine Begriffe etwas teuer, aber der Versuch war es mir wert. Als Erstes hab ich das Tablett mit dem Schleifpapier angeraut und dabei schon einige der vorhandenen Macken und Kratzer begradigt. Damit der Lack auch gut haftet, musste dann der Schleifstaub vom Holz entfernt werden. Dazu war ein feuchtes Tuch und etwas Spülmittel  völlig ausreichend. Dann ging es an die erste Farbschicht, das Schwarz: Da ich bei meinen Projekten immer großen Wert darauf lege, dass der Lack streifenfrei ist, arbeite ich am liebsten mit einer Schaumstoffrolle. Das funktionierte hier aber leider nur mäßig bis gar nicht! Ich weiß nicht, ob es  an der Rolle lag oder am Lack oder vielleicht auch an mir. Die Farbe liess sich nur sehr schwer verteilen! Also hab ich irgendwann aufegegeben und zum Pinsel gegriffen. Das klappte zwar wesentlich besser, hinterließ aber leider die eigentlich unerwünschten Streifen. Gut, man kann halt nicht Alles haben…

 

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Für die weitere Bearbeitung war dann erst wieder einige Tage später Zeit. Das hatte aber auch den Vorteil, dass die Farbe bis dahin gut durchtrocknen konnte.  Für den Krakelier-Effekt muß der Reißlack zwischen der ersten und zweiten Farbschicht aufgetragen werden. Das war dank der flüssigen Konsistenz aber sehr einfach und schnell erledigt.

 

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Nach gut zwei Stunden Trockenzeit folgte dann der eigentlich spannende Teil: Die weiße Farbschicht. Je nachdem, ob man diese in einer dünnen oder dicken Schicht aufträgt, werden die Risse entweder fein oder groß und breit. Man muss sich aber in jedem Fall beeilen, da der Lack schon nach kurzer Zeit haftet und bei erneutem Drüberstreichen wieder abbröckelt! Das ist mir dann auch prompt an einer Stelle passiert und ich musste das weiße Chalky Finish dann an der Stelle wieder entfernen und die letzten beiden Schritte wiederholen. Ärgerlich! Dafür ging dann die Versiegelung mit dem Überlack einen Tag später widerum erstaunlich leicht von der Hand! Ein bisschen gewöhnungsbedürftig war nur dessen leicht milchig-weiße Farbe, die aber beim Trocknen wieder transparent wurde. Et voilá – fertig!

 

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Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Endergebnis ganz zufrieden. Allerdings fand ich die Kalkfarbe nicht ganz so grandios wie ich auf anderen Blogs gelesen habe. Die Streifen durch den Pinsel haben sich auch nach dem Trocknen nicht von alleine korrigiert und die Deckkraft fand ich jetzt leider auch nicht so toll. Hinzu kam die Schwierigkeit, dass man sich mit dem Auftrag der Farbe sehr beeilen muss, da sie sonst bröckelt. Bei potenziellen zukünftigen Projekten würde ich wahrscheinlich eher zu einem Buntlack auf Wasserbasis greifen.

 

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DIY

Massivholz pflegen: Schleifen und Ölen

 

Ich liebe Massivholzmöbel – vor allem aus Eiche. Viele denken leider an dunkle, rustikale Schrankwände, die gefühlt sämtliches Licht im Zimmer schlucken. Dabei kann diese Holzart so viel mehr: Undbehandelt ist das Holz sehr hell und hat je nach Art einen schönen goldgelben bis grauen Unterton. Beim Skandinavischen Einrichtungsstil, der freundliche  Farben wie weiß und grau mit hellen Holzmöbeln kombiniert, sind auch immer wieder Möbel aus Eiche zu finden. Das Holz zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit sowie einen hohen Abnutzungswiderstand aus, bei guter Pflege sind Eichenmöbel also auch sehr langlebig. Aber wie pflegt man unbehandeltes Holz eigentlich und wie aufwendig ist das?

 

Nach zwei Jahren hat dieser Tisch ein bisschen Pflege mal wiedere bitter bötig.

Nach zwei Jahren hat dieser Tisch Pflege mal wieder bitter nötig!

 

Grundsätzlich haben Massivholzmöbel den Vorteil, dass man sie wieder aufarbeiten kann. So lassen sich Flecken im Holz abschleifen und auch Risse kann man mit Holzspachtel auffüllen und nach einer neuen Schicht Lack ist davon kaum noch etwas sichtbar. Gerade Esstische bekommen mit der Zeit Flecken: Auf unserem fanden sich Ränder von Rotwein-Gläsern und man konnte ganz genau sehen, wo mal irgendwann ein Deckel von einem Kochtopf abgelegt wurde. Wenn der Deckel nämlich noch heiß ist und das Kondenswasser daran runter läuft ergibt das diese unschönen grauen Abdrücke auf dem Tisch. Das Holz wird außerdem mit der Zeit etwas spröde, weil sich die trockenen Fasern aufstellen. Daher sollten Massivholzmöbel von Zeit zu Zeit abgeschliffen und geölt werden. Das Öl sorgt außerdem dafür, dass die Oberfläche versiegelt und so widerstandsfähiger wird gegen Flecken und Feuchtigkeit.

 

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Wasserflecken und Abdrücke von abgestellten Gegenständen lassen sich mit der Zeit nicht vermeiden – aber zum Glück auch schnell wieder beheben!

 

 

Die Oberfläche war mittlerweile ziemlich rau.

Die Oberfläche war mittlerweile ziemlich rau.

 

Unser Tisch war jetzt nach zwei Jahren mal wieder fällig. Auf den Fotos kann man ganz gut sehen, dass er ein bisschen gelitten hat. Von Wasser über Öl bis hin zu Rotwein hatte er eine ganze Reihe von Flecken auf der Tischplatte. Außerdem fühlte sich die Oberfläche mittlerweile sehr rau an. Da kam es sehr gelegen, dass wir neulich bei IKEA waren und mich eine große Dose Holzöl angelacht hat. Dazu habe ich mir im Baumarkt ein grob- und ein feinkörniges Schleifpapier für Holz gekauft und einen relativ breiten Pinsel. Glücklicherweise gibt es in meiner Familie einen Multischleifer, der über die Jahre schon bei so einigen Renovierungen extrem gute Arbeit geleistet hat. Das gute Stück hat ca. 80 € gekostet und ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Gerade so große Flächen lassen sich damit in wenigen Minuten schnell und vor allem sorgfältig abschleifen.

 

Die Essentials für die Schönheitsbehandlung...

Die Essentials für die “Schönheitsbehandlung”…

 

Aber fangen wir von vorne an: Als Erstes hab ich den Tisch gründlich abgesaugt. Dann folgte die Vorbereitung des Holzes mit dem  Multischleifer und einem mittelgröberen Schleifpapier in einer  80er-Körnung. Damit habe ich alle oberflächlichen Flecken entfernt und die raue Holzfaser etwas geglättet. Achtung: Bitte immer nur in Richtung der Maserung schleifen! Um sicher zu gehen, dass ich auch keine Stelle vergessen habe, habe ich in gleichmäßigen Bahnen langsam auf und ab geschliffen. Insgesamt hat das etwa 10 Minuten gedauert, bis die Tischplatte inklusive Rändern vorbereitet war. Auch wenn der  Multischleifer eine Absaugautomatik hat, die beim Schleifen den Staub in einem Behälter auffängt, lässt es sich nicht vermeiden, dass man Staubpartikel einatmet. Wenn man von Hand schleift passiert das natürlich erst Recht. Ich empfehle also einen Mundschutz, den es schon für wenig Geld im Baumarkt gibt.

 

Nach dem ersten Abschleifen mit 80er Schleifpapier.

Nach dem ersten Abschleifen mit 80er Schleifpapier: das Holz sah viel heller aus und hatte einen leicht gräulichen Schimmer.

 

Nachdem ich die Tischplatte dann wieder gründlich abgesaugt habe, ging der eigentliche Spaß los. Erst mal gab es einen kleinen Kampf mit der Öl-Dose, die sich leider nicht so einfach öffnen ließ wie gedacht. Im zweiten Anlauf hat dann ein dünner Schraubendreher den Kampf gewonnen. Als die Dose offen war gab es die nächste Überraschung, denn zu meinem Erstaunen sah das Öl  nicht aus wie Öl, sondern war eher eine milchig-weiße Flüssigkeit. Das liegt aber vermutlich daran, dass es kein natürliches Öl ist wie ein Lein-Öl, sondern noch spezielle Zusatzstoffe, die sogenannten Sikkative enthält, die es schneller trocknen lassen. Die Verarbeitung war aber sehr einfach und schnell. Der milchige Film war zunächst auch auf dem Holz zu sehen, ist mit dem Trocknen aber dann verschwunden.

 

So sieht das Behandla Holzöl von IKEA aus.

Behandla Holzöl von IKEA.

 

Aufgetragen hinterließ das Öl erst einen milchig-weißen Schleier auf dem Holz.

Aufgetragen hinterließ das Öl erst einen milchig-weißen Schleier auf dem Holz.

 

Ich hab den Tisch dann über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Morgen war die Tischplatte noch leicht feucht, aber ideal, um jetzt mit dem zweiten Schleifgang zu beginnen. Also schnell das 180er Papier auf den Schleifer und auf in die zweite Runde. Das Ergebnis hat mich dermaßen begeistert, dass ich auf die zweite Ölschicht verzichtet habe. Man kann die einzelnen Schritte je nach Holzbeschaffenheit und –zustand ein bis drei Mal wiederholen. Das war bei meinem Tisch aber nicht mehr nötig: Mal abgesehen von den rückstandlos entfernten Flecken ist das Holz wieder ganz eben und weich! Für Nichthandwerker klingt das eventuell etwas seltsam, aber ich finde die Haptik von frisch geschliffenem Holz sehr angenehm. Einzig und allein ein drittes Mal Absaugen musste sein. Das war‘s aber auch schon!

 

Das Ergebnis nach einem Tag Trocknungszeit.

Das Ergebnis nach einem Tag Trocknungszeit.

 

Nach weiteren 24 Stunden Trocknungszeit, die eine reine Vorsichtsmaßnahme waren, war der Tisch dann auch wieder normal zu benutzen. Insgesamt hat die Bearbeitung etwa 1,5 Stunden gedauert, dazu kam die erste Trocknungsphase über Nacht plus nochmal ein Tag, bis das Öl komplett weggetrocknet ist. Der Tisch ist jetzt zwar dunkler, das wird sich mit der Zeit aber wieder geben. Schließlich wird das Sonnenlicht den Tisch wieder nach und nach aufhellen.

 

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Und das Endergebnis nach zweimaligem Schleifen mit unterschiedlichen Körnungen und einer Schicht Öl: Von Flecken absolut keine Spur mehr!

 

Mein Fazit: Alle zwei Jahre mal 1,5 Stunden Zeit in die Holzpflege investieren ist meiner Meinung nach wirklich in Ordnung! Die meisten furnierten Möbelstücke sind oftmals nicht so widerstandsfähig und wenn das Furnier mal einen Fleck hat, ist es in den meisten Fällen reif für den Sperrmüll. Da lobe ich mir doch ein Stück aus Massivholz, was mich viele Jahre begleitet und sich ganz easy wieder aufarbeiten lässt!

 

 

Eine schöne, glatte Holzfaser!

Eine schöne, glatte Holzfaser!

 

Material:

IKEA Behandla Holzöl

Bosch Multischleifer PSM160A

Schleifpapier 80er- und 180er-Körnung im Set erhältlich

Breiter Lackier-Pinsel mit Synthetik-Haar – ähnliches Produkt hier zu finden

 

Sonstiges:

Tisch:  Tchibo – ein ähnliches Modell findet sich hier.

Pinke Rosen: Blume 2000

Vase: Leonardo

 

 

 

 

 

 

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