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Mit dem Auto von Toronto nach Chicago

 

Der Sommer ist schon eine Weile her und damit liegt unser Nordamerika-Trip auch schon ein bischen zurück: Wir haben im Juli eine 16-tägige Reise nach Kanada und in die USA gemacht. Der erste Teil der Reise bestand aus einem 1-wöchigen Aufenthalt in Toronto, dem Besuch der Niagara Falls und Niagara-on-the-Lake. Anschließend sind wir mit dem Auto von Toronto über Sault Sainte Marie und Green Bay nach Chicago gefahren. Wir haben so einen „Roadtrip“ bereits 2015 gemacht – damals ging es allerdings von New York über Boston nach Montréal und zurück – und diese Art der Reise für uns entdeckt, weil man gefühlt einfach mehr von Land und Leuten kennenlernt als in den Touristen-Hotspots.

 

 

Die erste Lektion habe ich bereits kurz nach dem Verlassen Torontos gelernt: Kanada ist groß und nicht alle Regionen sind von der „gastronomischen Infrastruktur“ her vergleichbar  mit dem, was wir von den Highways in den USA kannten (#firstworldproblems). Von der Reise in 2015 waren wir es noch gewohnt, dass man entlang des Highways immer wieder einen Starbucks oder McDonald’s findet, wo man – für europäische Verhältnisse trinkbaren – Kaffee bekommt. Für einen Kaffee-Junkie wie mich ist das nun mal essentiell (und schon wieder: #firstworldproblems). Nicht aber in Kanada! Kaum waren wir aus dem Dunstkreis von Toronto raus, zeigte das Navi den nächsten Starbucks in 256 km Entfernung an. Das mittags um 12 Uhr, nach einer wenig erholsamen Nacht und einem langen und anstrengenden Tag vor uns. Na gut…

 

 

Die erste Etappe führte uns von Toronto entlang des Lake Huron über Sudbury nach Sault Sainte Marie. Laut Navi eine Distanz von etwa 700 km und etwas über 7 Stunden Fahrtzeit. Aufgrund einiger Baustellen, Staus und den Pausen, die wir zwischendurch zum Verschnaufen eingelegt haben, kamen wir abends aber erst gegen 23 Uhr in unserem Hotel in Sault Sainte Marie an. Ich hab von diesem Teil der Reise auch leider kein einziges Bild, da wir halt gefühlt den ganzen Tag auf dem Highway verbracht haben und dieser leider erst hinter Sudbury landschaftlich schön wurde. Zu dem Zeitpunkt war es aber leider schon zu dunkel zum Fotografieren, deshalb zitiere ich an der Stelle die liebe Heidi mit den Worten „Ich habe heute leider kein Foto für Dich!“…

 

 

Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück die Etappe Sault Ste. Marie – Green Bay auf dem Plan, das eigentliche Highlight der Aktion. Zum Glück waren das nur noch 450 km, die uns bei schönstem Wetter entlang der Küste des Lake Michigans führten. Der Lake Michigan ist mit einer Fläche von 58.016 km² der drittgrößte der fünf Großen Seen, und der einzige, der sich nur auf amerikanischem Terrain befindet. Flächenmäßig ist er sogar größer als die Schweiz. Das wurde uns aber auch erst bewusst, als wir am Ufer standen und den Eindruck hatten, wir sind am Meer. Die Küstenstraße war wirklich wunderschön und bis auf einen traurigen Moment – nämlich ein totes Schwarzbärenbaby am Straßenrand – ein echtes Erlebnis. Wir kamen gegen 17 Uhr in Green Bay an und hatten so noch genug Zeit, uns ein bisschen von der Stadt anzusehen. Die Reiseagentur, über die wir uns die Reise zusammengestellt haben, hat uns in einem wirklich schönen Hotel, mit einem imposanten Atrium-artigen Innenhof und sehr nettem Personal, einquartiert. Hängengeblieben sind wir nach einem Spaziergang durch die Straßen der Stadt allerdings am Hafen des Fox Rivers. Bei einem Cider und Live-Musik im Restaurant Hagemeister Park, haben wir stundenlang die vorbeifahrenden Schiffe beobachtet und den Tag ganz entspannt ausklingen lassen.

 

 

Von Green Bay aus starteten wir dann am nächsten Tag in Richtung Chicago. Dies war mit 335 km der kürzeste und – ich muss es leider sagen – unspektakulärste Teil der Strecke, den wir aber aufgrund eines spontanen Besuchs in einem Outlet Centers etwas in die Länge gezogen haben. In den Staaten findet man entlang der Highways immer mal wieder Outlets. Der Besuch lohnt sich. Die Kleidung ist dort generell wesentlich günstiger und oftmals bekommt man auf bereits reduzierte Ware noch einen weiteren Nachlass. Dieses Jahr habe ich ein Tommy Hilfiger Kleid aus weißer Spitze für umgerechnet 37 € ergattert, da auf den Verkaufspreis nochmal 40 % Rabatt hinzukamen. Da lohnte sich auch der 2-stündige Zwischenstopp. In diesem Sinne einen schönen Restsonntag! Wir sehen uns wieder in … Chicago.

 

 

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Walnuss-Muffins mit Fudge

 

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da… Es wurde also wieder höchste Zeit für ein Kuchenrezept mit Nüssen. Die Walnuss-Muffins sind aus einer „Not“ heraus entstanden: Ich wollte gerne Kuchen essen, hatte aber keine Lust mich dann in den folgenden Tagen nur noch davon zu ernähren, weil das Rezept mal wieder für gefühlte 16 Personen gedacht ist. In solchen Momenten wühle ich mich dann durch meine Küchenschränke und mische zusammen, was ich finden kann. Ich mag generell gerne fluffige Böden, die noch nach irgendetwas anderem außer Teig schmecken. Außerdem musste noch der Rest Fudge aus Niagra on the Lake weg. So sind innerhalb von einer halben Stunde 10 kleine Muffins entstanden, die man zu zweit ganz schnell verputzen konnte. Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

P.S. Statt Fudge kann man auch Toffee-Bonbons nehmen. Hauptsache etwas karamelliges…

 

 

Zutaten

50 g Mehl

50 g gemahlene Walnüsse

100 g weiche Butter

2 Eier (Größe M)

70 g Zucker

etwa 50 g Fudge, in kleine Würfel geschnitten (oder alternativ Toffee-Bonbons)

1 Teelöffel Backpulver

1 Prise Salz

1 Teelöffel Vanillezucker

einige Walnüsse zum Dekorieren

Puderzucker

 

Zubereitung:

Den Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die gemahlenen Nüsse mit dem Mehl, dem Zucker, Backpulver, Salz und dem Vanillezucker vermengen. Die weiche Butter mit dem Rührgerät untermischen und dann langsam ein Ei nach dem anderen dazugeben und verquirlen. Das zweite Ei erst zum Teig geben, wenn das erste komplett verrührt ist. Anschließend den Teig auf die mit Papierförmchen ausgekleideten Muffinförmchen verteilen und jeweils ein Stück Fudge oder Toffee-Bonbon in den Teig drücken. Die Muffins werden für etwa 20 bis 25 Minuten im Backofen gebacken. Nach 15 Minuten Backzeit die Walnüsse zum Dekorieren auf die Muffins legen und leicht andrücken. Die fertig gebackenen Muffins auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Gegebenenfalls vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

Schnell im Mixer selbst gemacht: Walnuss-Mehl

 

Fluffiger Boden in Kombination mit Karamell und Walnuss…

 

…. nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch sehr lecker!

 

 

 

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Beliebteste Posts Rezepte

Apfeltarte mit karamellisierten Walnüssen

 

Hier gibt‘s sonntags wieder Kuchen! Nachdem der Backofen irgendwann  im Spätsommer den Geist aufgegeben hat und die Lieferung des neuen gefühlt ewig gedauert hat, wird hier nun endlich wieder gebacken.

Den Anfang hat letzte Woche ein Bananenkuchen gemacht, der es aber leider nicht auf den Blog geschafft hat. Diese Woche hat sich der Lieblingsmensch dann einen Apfelkuchen gewünscht.  Nach der obligatorischen Recherche in Netz und Bücherschrank  haben wir die Rezepte, die uns am ehesten angesprochen haben, kurzerhand miteinander kombiniert und daraus quasi etwas Eigenes kreiert.

Bei dem Experiment ist eine Apfeltarte herausgekommen, die wir mit karamellisierten Walnüssen und – zugegebenermaßen eigentlich überflüssigem – Walnusseis getoppt haben. Die Zubereitung war nach kleineren Änderungen relativ einfach: Inklusive des Karamellisierens der Walnüsse hat der ganze Spaß etwa 40 Minuten gedauert. Und das Ergebnis war die Mühe in jedem Fall wert!

Wie bei allen Rezepten habe ich auch hier wieder versucht, mit wenig Zucker auszukommen. Der gute Vorsatz hatte sich dann mit den karamellisierten Nüssen und schließlich mit dem Eis erledigt. Man gönnt sich ja sonst nichts… Aber natürlich könnte man auf diese beiden Komponenten auch getrost verzichten.

 

 

Zutaten für den Boden:

250 g Mehl

150 g weiche Butter

50 g Zucker

1 Ei

1 Prise Salz

Etwas Vanillezucker oder Zimt

 

Für die Füllung:

4 leicht säuerliche Äpfel (z. B. Braeburn)

2 EL Rohrzucker

Etwas abgeriebene Zitronenschale

2 EL Zitronensaft

 

Für die karamellisierten Walnüsse:

50 g Zucker

25 g Butter

1 TL Honig

100g Walnüsse

 

 

Los geht’s mit dem Mürbeteig! Dazu werden Mehl, Butter, Zucker und Ei in einer Schüssel miteinander vermischt. Ich mache das Ganze lieber mit den Händen als mit dem Mixer, da sich die Butter so besser mit den trockenen Zutaten verbindet. Um dem Ganzen noch eine feine Vanillenote zu verleihen, habe ich außerdem einen Teelöffel  Vanillezucker dazugegeben. Wer mag, kann aber genauso gut eine Prise Zimt nehmen. Nachdem alles gut vermischt ist, wird die Teigkugel abgedeckt für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank gelegt.

 

 

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden.  Apfelscheiben, den Rohrzucker, Zitronensaft und etwas abgeriebene Zitronenschale dann in eine Schüssel geben und ebenfalls sorgfältig miteinander vermengen und anschließend beiseite stellen.

 

 

Nach 30 Minuten kann der Teig aus dem Kühlschrank geholt und auf bemehlter Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausgerollt werden. Anschließend vorsichtig in die ungefettete Tarteform (Durchmesser: 26 cm) legen und die Äpfel darauf verteilen.

 

 

 

In einer Pfanne den Zucker bei mittlerer Temperatur zum Schmelzen bringen. Dann das Stück Butter unterrühren und  Walnüsse und  Honig hinzugeben. Wenn alles gut vermischt ist, die Walnuss-Karamell-Masse auf dem Kuchen verteilen und die Tarte für etwa 30 Minuten im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 200 Grad, Umluft: 180 Grad) backen.

 

 

 

Nach Ablauf der Backzeit die Apfeltarte aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen, bevor sie – mit oder ohne Eis – serviert wird. Na dann: Bon appétit und einen schönen Sonntag!

 

 

 

 

 

Kuchenteller: Depot-online

 

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Massivholz pflegen: Schleifen und Ölen

 

Ich liebe Massivholzmöbel – vor allem aus Eiche. Viele denken leider an dunkle, rustikale Schrankwände, die gefühlt sämtliches Licht im Zimmer schlucken. Dabei kann diese Holzart so viel mehr: Undbehandelt ist das Holz sehr hell und hat je nach Art einen schönen goldgelben bis grauen Unterton. Beim Skandinavischen Einrichtungsstil, der freundliche  Farben wie weiß und grau mit hellen Holzmöbeln kombiniert, sind auch immer wieder Möbel aus Eiche zu finden. Das Holz zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit sowie einen hohen Abnutzungswiderstand aus, bei guter Pflege sind Eichenmöbel also auch sehr langlebig. Aber wie pflegt man unbehandeltes Holz eigentlich und wie aufwendig ist das?

 

Nach zwei Jahren hat dieser Tisch ein bisschen Pflege mal wiedere bitter bötig.

Nach zwei Jahren hat dieser Tisch Pflege mal wieder bitter nötig!

 

Grundsätzlich haben Massivholzmöbel den Vorteil, dass man sie wieder aufarbeiten kann. So lassen sich Flecken im Holz abschleifen und auch Risse kann man mit Holzspachtel auffüllen und nach einer neuen Schicht Lack ist davon kaum noch etwas sichtbar. Gerade Esstische bekommen mit der Zeit Flecken: Auf unserem fanden sich Ränder von Rotwein-Gläsern und man konnte ganz genau sehen, wo mal irgendwann ein Deckel von einem Kochtopf abgelegt wurde. Wenn der Deckel nämlich noch heiß ist und das Kondenswasser daran runter läuft ergibt das diese unschönen grauen Abdrücke auf dem Tisch. Das Holz wird außerdem mit der Zeit etwas spröde, weil sich die trockenen Fasern aufstellen. Daher sollten Massivholzmöbel von Zeit zu Zeit abgeschliffen und geölt werden. Das Öl sorgt außerdem dafür, dass die Oberfläche versiegelt und so widerstandsfähiger wird gegen Flecken und Feuchtigkeit.

 

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Wasserflecken und Abdrücke von abgestellten Gegenständen lassen sich mit der Zeit nicht vermeiden – aber zum Glück auch schnell wieder beheben!

 

 

Die Oberfläche war mittlerweile ziemlich rau.

Die Oberfläche war mittlerweile ziemlich rau.

 

Unser Tisch war jetzt nach zwei Jahren mal wieder fällig. Auf den Fotos kann man ganz gut sehen, dass er ein bisschen gelitten hat. Von Wasser über Öl bis hin zu Rotwein hatte er eine ganze Reihe von Flecken auf der Tischplatte. Außerdem fühlte sich die Oberfläche mittlerweile sehr rau an. Da kam es sehr gelegen, dass wir neulich bei IKEA waren und mich eine große Dose Holzöl angelacht hat. Dazu habe ich mir im Baumarkt ein grob- und ein feinkörniges Schleifpapier für Holz gekauft und einen relativ breiten Pinsel. Glücklicherweise gibt es in meiner Familie einen Multischleifer, der über die Jahre schon bei so einigen Renovierungen extrem gute Arbeit geleistet hat. Das gute Stück hat ca. 80 € gekostet und ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Gerade so große Flächen lassen sich damit in wenigen Minuten schnell und vor allem sorgfältig abschleifen.

 

Die Essentials für die Schönheitsbehandlung...

Die Essentials für die “Schönheitsbehandlung”…

 

Aber fangen wir von vorne an: Als Erstes hab ich den Tisch gründlich abgesaugt. Dann folgte die Vorbereitung des Holzes mit dem  Multischleifer und einem mittelgröberen Schleifpapier in einer  80er-Körnung. Damit habe ich alle oberflächlichen Flecken entfernt und die raue Holzfaser etwas geglättet. Achtung: Bitte immer nur in Richtung der Maserung schleifen! Um sicher zu gehen, dass ich auch keine Stelle vergessen habe, habe ich in gleichmäßigen Bahnen langsam auf und ab geschliffen. Insgesamt hat das etwa 10 Minuten gedauert, bis die Tischplatte inklusive Rändern vorbereitet war. Auch wenn der  Multischleifer eine Absaugautomatik hat, die beim Schleifen den Staub in einem Behälter auffängt, lässt es sich nicht vermeiden, dass man Staubpartikel einatmet. Wenn man von Hand schleift passiert das natürlich erst Recht. Ich empfehle also einen Mundschutz, den es schon für wenig Geld im Baumarkt gibt.

 

Nach dem ersten Abschleifen mit 80er Schleifpapier.

Nach dem ersten Abschleifen mit 80er Schleifpapier: das Holz sah viel heller aus und hatte einen leicht gräulichen Schimmer.

 

Nachdem ich die Tischplatte dann wieder gründlich abgesaugt habe, ging der eigentliche Spaß los. Erst mal gab es einen kleinen Kampf mit der Öl-Dose, die sich leider nicht so einfach öffnen ließ wie gedacht. Im zweiten Anlauf hat dann ein dünner Schraubendreher den Kampf gewonnen. Als die Dose offen war gab es die nächste Überraschung, denn zu meinem Erstaunen sah das Öl  nicht aus wie Öl, sondern war eher eine milchig-weiße Flüssigkeit. Das liegt aber vermutlich daran, dass es kein natürliches Öl ist wie ein Lein-Öl, sondern noch spezielle Zusatzstoffe, die sogenannten Sikkative enthält, die es schneller trocknen lassen. Die Verarbeitung war aber sehr einfach und schnell. Der milchige Film war zunächst auch auf dem Holz zu sehen, ist mit dem Trocknen aber dann verschwunden.

 

So sieht das Behandla Holzöl von IKEA aus.

Behandla Holzöl von IKEA.

 

Aufgetragen hinterließ das Öl erst einen milchig-weißen Schleier auf dem Holz.

Aufgetragen hinterließ das Öl erst einen milchig-weißen Schleier auf dem Holz.

 

Ich hab den Tisch dann über Nacht trocknen lassen. Am nächsten Morgen war die Tischplatte noch leicht feucht, aber ideal, um jetzt mit dem zweiten Schleifgang zu beginnen. Also schnell das 180er Papier auf den Schleifer und auf in die zweite Runde. Das Ergebnis hat mich dermaßen begeistert, dass ich auf die zweite Ölschicht verzichtet habe. Man kann die einzelnen Schritte je nach Holzbeschaffenheit und –zustand ein bis drei Mal wiederholen. Das war bei meinem Tisch aber nicht mehr nötig: Mal abgesehen von den rückstandlos entfernten Flecken ist das Holz wieder ganz eben und weich! Für Nichthandwerker klingt das eventuell etwas seltsam, aber ich finde die Haptik von frisch geschliffenem Holz sehr angenehm. Einzig und allein ein drittes Mal Absaugen musste sein. Das war‘s aber auch schon!

 

Das Ergebnis nach einem Tag Trocknungszeit.

Das Ergebnis nach einem Tag Trocknungszeit.

 

Nach weiteren 24 Stunden Trocknungszeit, die eine reine Vorsichtsmaßnahme waren, war der Tisch dann auch wieder normal zu benutzen. Insgesamt hat die Bearbeitung etwa 1,5 Stunden gedauert, dazu kam die erste Trocknungsphase über Nacht plus nochmal ein Tag, bis das Öl komplett weggetrocknet ist. Der Tisch ist jetzt zwar dunkler, das wird sich mit der Zeit aber wieder geben. Schließlich wird das Sonnenlicht den Tisch wieder nach und nach aufhellen.

 

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Und das Endergebnis nach zweimaligem Schleifen mit unterschiedlichen Körnungen und einer Schicht Öl: Von Flecken absolut keine Spur mehr!

 

Mein Fazit: Alle zwei Jahre mal 1,5 Stunden Zeit in die Holzpflege investieren ist meiner Meinung nach wirklich in Ordnung! Die meisten furnierten Möbelstücke sind oftmals nicht so widerstandsfähig und wenn das Furnier mal einen Fleck hat, ist es in den meisten Fällen reif für den Sperrmüll. Da lobe ich mir doch ein Stück aus Massivholz, was mich viele Jahre begleitet und sich ganz easy wieder aufarbeiten lässt!

 

 

Eine schöne, glatte Holzfaser!

Eine schöne, glatte Holzfaser!

 

Material:

IKEA Behandla Holzöl

Bosch Multischleifer PSM160A

Schleifpapier 80er- und 180er-Körnung im Set erhältlich

Breiter Lackier-Pinsel mit Synthetik-Haar – ähnliches Produkt hier zu finden

 

Sonstiges:

Tisch:  Tchibo – ein ähnliches Modell findet sich hier.

Pinke Rosen: Blume 2000

Vase: Leonardo

 

 

 

 

 

 

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Beliebteste Posts Dekoration

Neue Blumen-Liebe: Japanrose

 

Wie man schon am Blog-Titel und den bisherigen Beiträgen erkennt, habe ich ein Faible für Blumen! Ich finde einfach, dass ein paar frische Schnittblumen in einer schönen Vase das Ambiente doch noch ein bisschen wohnlicher machen! Natürlich könnte man auch Topfpflanzen nehmen, aber sind wir mal ehrlich: die “lebendige” Fraktion von Flora und Fauna sieht die meiste Zeit nicht so fancy aus und bringt eine Menge Arbeit mit sich. Nehmen wir beispielsweise den Klassiker, die Orchidee: Sie sieht wunderschön aus wenn sie blüht – Ja genau! Wenn…! Bei meinen Exemplaren, die wirklich regelmäßig in Regenwasser getaucht, immer mal wieder gedüngt und spätestens alle zwei Jahre umgetopft werden, dauert die Blüte meist ganze 4 Wochen. Für die darauf folgenden sechs Monate (manchmal sogar länger) sieht die Phalaenopsis einfach nach nichts Halbem und nichts Ganzem aus. Also findet man mich mit schöner Regelmäßigkeit am Samstag im Blumenladen meines Vertrauens.

 

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Meistens setze ich bei Schnittblumen auch eher auf die üblichen Verdächtigen, nämlich je nach Jahreszeit Tulpen, Pfingstrosen, Dahlien und natürlich Rosen! In allen möglichen Variationen und Farben. Bei einem meiner letzten Streifzüge durch die bunte Blumenwelt habe ich aber etwas Neues entdeckt: Eine Japanrose! Die Tulpenrose – oder auch  Eustoma grandiflorum – stammt ursprünglich aus Nordamerika, findet sich hierzulande aber immer öfter als Zierpflanze. Sie sieht ein bisschen aus wie eine Mischung zwischen einer Tulpe und Mohn, zumindest erinnern mich die Blütenkelche daran. Ich habe vergangenes Jahr auch mal eine als Zimmerpflanze im Topf gekauft. Allerdings war dieses Experiment weniger erfolgreich… Umso größer war die Freude, dass sich diese Japanrose über eine Woche in der Vase gehalten hat.

 

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Hübsch oder? Es gibt sie auch noch in anderen Farben wie zartem Rosè, Pink und einem kräftigeren Lila. Ich hab mich allerdings für Weiß entschieden, da das ganz offensichtlich sehr gut zum Rest des Raums passt. Und eine viel zitierte Fashion-Regel lautet ja: Die Blumen müssen undbedingt zu den Sofakissen passen! Das weiße Tablett war übrigens auch ein Highlight meines Shopping-Ausflugs in der Stadt. Das gute Stück ist einfach riesengroß und hat statt 24,95 € nur 5 € gekostet. Es hat einige Kratzer und Schrammen, ist daher aber auch prädestiniert für mein nächstes DIY-Projekt.

 

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Japanrose: Blume 2000

Vase: Leonardo

Tablett: Depot

Kissen: H&M Home, allerdings schon ein paar Monate älter. Etwas Ähnliches findet ihr hier und hier

Tisch:  Ebay , allerdings auch schon ein paar Jahre alt. Schöne Massivholz-Tische gibt es aber auch hier

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