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August 2016

DIY

DIY-Art mit Heftzwecken

 

Eines meiner – bisherigen – Lieblingsprojekte: Das Ampersand aus Heftzwecken! Es hat mich viel Zeit und Nerven gekostet, aber im Nachhinein betrachtet, war auch das die Mühe wert und hat mir dabei noch eine wichtige Lektion gelehrt: Nämlich, dass Geduld sich manchmal auszahlt und einem einige Unannehmlichkeiten ersparen kann. Aber mehr dazu im Folgenden:

 

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Die erste “Schwierigkeit” dieser Arbeit bestand darin, silberne Heftzwecken zu ergattern. Da ich dieses Bild für diesen speziellen Platz in meinen vier Wänden gemacht habe, wollte ich unbedingt silberne haben, damit es zu der übrigen Deko und den Beschlägen des Apothekerschranks passt. Leider waren weder World Wibe Web noch lokale Geschäfte auf meiner Seite und so musste ich mir mit einer Dose Sprühfarbe selbst behelfen.

 

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Ich habe also mit einer Engelsgeduld 400 Reißzwecken in einen großen Pappdeckel gepinnt und mit der Sprühfarbe umlackiert. Was mir zuvor niemand gesat hat ist, dass man bei der Menge an Heftzwecken durchaus die eine oder andere Blase am Finger bekommen kann, wenn man dabei dabei keine Handschuhe trägt. Also nochmal schnell zum Drogeriemarkt geflitzt und zumindest dünne Küchenhandschuhe besorgt, um mit den weiteren Arbeitsschritten fortzufahren. Die übrigen Steps waren dann aber zum Glück ganz simpel: Ich habe mir die Umrisse des Und-Zeichens mit Bleistift auf  die Maler-Leinwand gezeichnet und dann die fiesen kleinen Dinger Reihe für Reihe in das Canvas gesteckt. Auch das hat nochmal ungefähr eine Stunde gedauert, da der Stoff aber weniger Widerstand geleistet hat als der Pappdeckel, war das schnell und ohne weitere Blessuren erledigt. Bis jetzt hält auch alles einwandfrei und macht sich meiner Meinung nach sehr gut auf dem Schränkchen.

 

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Und weil ich die Dahlien, die ich gestern auf dem Markt gekauft habe, so schön finde, bekommen sie auch nochmal ein eigenes Bild. Der Blog heißt ja schließlich auch “Blumen & Farbe” – in diesem Sinne einen schönen  Sonntag!

 

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Tablett: H&M

Windlichter: H&M, aber leider schon etwas älter. Ähnliche Produkte hier und hier

Kastenvase: Leonardo

Keramikvase: Zara Home, aber leider auch vor längerer Zeit gekauft. Alternativen hier und hier

Apothekerschrank: Dänisches Bettenlager, ähnliches Modell hier und hier

 

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Food

Sunday treat: Himbeer-Quark-Küchlein im Glas

Zu meinem perfekten Sonntagmittag gehören definitiv Kaffee und Kuchen. Man gönnt sich ja sonst nichts…! Da unser Ofen aber neulich den Dienst quittiert hat, muss ich mir bei den sonntäglichen Süßspeisen zurzeit einiges einfallen lassen. Statt gebackenem stand heute also gekühlter Kuchen auf dem Tisch: Himbeer-Törtchen im Glas mit einer Creme aus Quark und Schmand. Vielleicht im Hinblick auf die Kalorien nicht unbedingt ganz leicht, aber trotzdem erfrischend und eine willkommene Abwechslung! Das Rezept ist ganz einfach und innerhalb einer halben Stunde sind die kleinen sündigen Dinger im Kühlschrank und nach weiteren drei fertig.

 

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Zutaten für 4 Törtchen

8 Butterkekse

15 g Butter

250 g Speisequark (Magerstufe oder 20%)

200 g Schmand

4 Blatt Gelatine

50 g Zucker

1 EL Limettensaft

250 g Himbeeren

4 kleine, verschließbare Gläser

 

Zubereitung

Für den Boden zunächst die Butter in einem Topf bei ganz kleiner Hitze schmelzen. Währenddessen die Kekse in einen Gefrierbeutel füllen und mit einer Platiereisen oder einer Pfanne zerkleinern, bis die Krümel die richtige Größe haben. Sie sollten zerkleinert, aber noch nicht völlig pulverisiert sein. Dann die Kekskrümel gleichmäßig auf die Gläser verteilen und die geschmolzene Butter darüber gegeben. Die Gläser dann für einige Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sich die Butter wieder verfestigt.

 

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In der Zwischenzeit wird die Gelatine für etwa 5 Minuten in kaltem Wasser quellen gelassen. Auch hier nutze ich die Wartezeit und kümmere mich  schon mal um die Quark-Creme: Quark und Schmand in einem Gefäß mit Zucker und Limettensaft zu einer glatten Masse verrühren. Dann die Gelatine-Blätter aus dem Wasser nehmen und leicht ausdrücken. Anschließend mit ganz wenig Wasser in einem Topf und unter ständigem Rühren erwärmen und auflösen.  Den Topf vom Herd nehmen und unter die lauwarme Gelatine nach und nach die Creme-Masse mischen.

 

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Jetzt können die Gläser wieder aus dem Kühlschrank geholt werden. Auf den Keksboden nun abwechselnd Quark-Creme und Himbeeren schichten. Mit einer Schicht Himbeeren beenden, die Gläser verschließen und für 2 Stunden im Kühlschrank (mittleres Fach) ruhen lassen.

 

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Das ist im Prinzip alles und wirklich schnell gemacht. Ob man statt Magerquark lieber fettigeren bevorzugt, sein jedem selbst überlassen. Auch die Frage nach tierisher Gelatine ist Geschmacks- bzw. Einstellungssache. Ich bin mir sicher, dass das Rezept auch mit nicht-tierischen Produkten ganz wunderbar schmeckt. Ich habe beim Zucker übrigens zu selbstgemachtem Vanille-Zucker gegriffen, weil ich dieses zusätzliche Aroma der Vanille zu den Himbeeren und der Limette sehr gerne mag.

 

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Ich freue mich über Feedback…

Schönen Sonntag!

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DIY

Upcycling mal anders – Aufbewahrungsboxen im Marmor-Look

 

Langeweile und ein Rest Klebefolie im Marmor-Design: So begann die Enstehungsgeschichte von dieser Aufbewahrungsbox. Das hübsche Ding war vorher eher unscheinbar, blau und wollte nie so recht zur übrigen Deko passen. Irgendwann hab ich mir dann ein Herz gefasst, besagten Rest Klebefolie, den ich noch vom “Bau” unserer Garderobe übrig hatte, und aus dem blauen Ungetüm diese Schönheit gezaubert. Okay, zaubern ist relativ: Die ganze Angelegenheit hat mit insgesamt gut eine Stunde und etwas Fingerspitzengefühl gebraucht, aber ich finde, das Resultat kann sich durchaus sehen lassen.

 

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Da es sich bei der Box um einen “Klassiker” von IKEA handelt,  und diese – bis auf den Deckel – auseinander gebaut werden kann, habe ich mir das zunutze gemacht, die Box auseinander genommen, die Umrisse auf die Folie gezeichnet und ausgeschnitten. Mit Hilfe einer Plastikkarte ( von denen man bzw. frau ja in der Regel einige in der Geldbörse hat) habe ich die Folie dann beinahe komplett blasenfrei auf den Karton kleben können. Das Bekleben des Deckels war dagegen etwas schwieriger. Um es etwas einfacher zu gestalten, habe ich einfach schmale Streifen in Länge und Höhe der Seitenteile ausgeschnitten und anschließend mit einer Nagelschere den Bereich um die Metall-Ecken ausgeschnitten. Anschließend habe ich dann ein Viereck in der Größe des Deckels oben drauf geklebt et voilá: Fertig! Natürlich hätte man sich auch ganz einfach solche Boxen kaufen können, aber zum Einen habe ich noch keine derartigen gesehen und zum Anderen: Warum muss man denn immer etwas Neues kaufen, wenn man vieles auch mit wenig Aufwand aus etwas “Altem”selbstmachen kann?

 

 

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Wenn man doch alles im Leben mit etwas Klebefolie verschönern könnte…

 

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